Keywordrecherchen – ein möglicher Ansatz

Ich erlebe immer wieder verrückte Diskussionen rund um die Werthaltigkeit bestimmter Positionen und die Recherche vermeintlich wirtschaftlich profitabler (Keyword)positionen.

Zuerst nennen wir den Prozess der Recherche nicht Keywordrecherche sondern „Marktanalysen“ weil die eigentliche Positionierungsarbeit letztendlich auf die Befriedigung bestimmter Marktsegmente und die Ansprache anvisierter Kundengruppen abdeckt.

Folgt man den kommunikativen Ansatz – „wir“ reden ja viel und gerne über unsere Angebote, Dienstleistungen und Produkte -, stellt man sehr schnell fest, dass ein Keyword (alleinstehendes oder Longtail) nichts anderes als die Aussage „Ich biete DIR xyz zu PREIS xyz an“ ist. Natürlich ist hierbei ein erster Gegencheck mit Hilfe der üblichen Analysetools (bspw. G-Keywordtool, G-Trends) interessant, um hier einen ersten und groben Überblick zu bekommen. Ich frage allerdings weiter: „Was kann mein Klient für eine spezielle Zielgruppe jetzt im Moment oder im aktuellen Trendzeitraum (Weihnachtsgeschäft, Feriensaisons usw.) eigentlich tun?“. Hier empfiehlt sich ein Blick auf klientenbezogene Kommunikationsplattformen. Möchte man also die Werthaltigkeit bestimmter Produkte (Produktname=Keyword, Produktname plus Kaufimpuls =Longtail) analysieren, schaut man sich Rückmeldungen diverser Käufer der Mitbewerber auf Plattformen wie bspw. Trustpilot an. Entdeckt man hier starke Problemhäufungen (Materialmängel, Bedienungsprobleme usw.), lassen sich aus den Erkenntnissen problemlösungsorientierte Produktbeschreibungen oder Blogposts generieren.

Weitere interessante Quellen der Inspiration sind:

  1. Fanpages auf Facebook.
  2. Blogcomments
  3. Kleinanzeigen diverser Privatverkäufer
  4. u.v.m. wo sich reine „Privatpersonen“ bewegen und kommunizieren

 

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