Ist SEO wirklich „tot“?

Gerade kurz nach dem „Pinguin-Update“ und den damit verbundenen Auswirkungen vernehme ich die folgenden Äußerungen:

  1. Der Schwerpunkt wird sich auf SEM / SEA verlagern.
  2. Google forciert die Abgewichtung der organischen Platzierung / des organischen Traffics.
  3. Google möchte mehr Geld durch SEM / SEA verdienen und deswegen macht Google ständig Updates.

Ein Bekannter erwähnte kürzlich die Lektüre einer ganz besonderen Studie einer US-amerikanischen SEM / SEA -Agentur, welche die besondere Rolle von SEM / SEA im Vergleich zu SEO hervorhob und diese Marketinginstrumente als den einzig gangbaren Weg argumentierte.

Das ist natürlich alles Blödsinn.

Einen wunderbaren und weiterführenden Artikel findet Ihr hier: http://buzzmatic.net/seo-ist-tot-nein-aber-auf-intensivstation

2 Gedanken zu “Ist SEO wirklich „tot“?

  1. Hallo Hannes,

    schön dass dir mein Artikel gefällt. Allerdings stimme ich dir in Punkt 1 nicht zu. Ich glaube nicht dass in Unternehmen der Fokus wieder weiter hin zu SEM verschoben wird. Wenn deine Punkte 2 und 3 zutreffen werden auch die attraktiven AdWords Platzierungen noch teuer und die verbleibenden Plätze in den organischen Serps dementsprechend wertvoller.

    Ich glaube eher, dass sich die Jobbeschreibung eines „Suchmaschinenoptimierens“ in Zukunft deutlich in Richtung Trafficmanger (oder wie auch immer man das nennen will) entwickeln wird. Das heisst das der Fokus deutlich weiter gefasst wird als nur Google. Google wird weiterhin ein riesiger Trafficlieferant bleiben aber andere Kanäle werden an Relevanz zunehmen.

    Man sollte einfach nicht eindimensional denken und diese neuen Potenziale nutzen… Das erfordert ein Umdenken. Nicht nur unter SEOs selbst – sondern auch z.T. auch in der Aussendarstellung.

  2. Raoul,

    ich argumentierte über Rückmeldungen die ich derzeit (also nach dem aktuellen Update) erhalte.

    So oder so finde ich Deinen Ansatz zielführend. Behalte allerdings die Berufsbezeichnung „Suchmaschinenoptimierer“ bei, denn: „wir“ optimieren ja „Dinge“ für die Generierung von Umsatz und Traffic. Hinterfrage besser die Schlüsselqualifikationen eines Suchmaschinenoptimierers. Ich denke, dass genau hier der Grund für das aktuelle „Dilemma“ liegt.

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