Beginn: Am Anfang war der Diskurs

Folgender Text ist als erstes Kapitel für das Manual der „Pixologisch EasyPublish“ gedacht:

Eine neue Diskussion ist nötig: Ein differenzierter Diskurs über BlackHat und WhiteHat. Die kleine Anwendung „Pixologisch EasyPublish“ möchte ihn anstoßen.

Als BlackHat bezeichnet man in der SEO-Branche das Einsetzen automatisierter Techniken zur schnelleren Auffindbarkeit promoteter Seiten und Produkte. Ursprünglich stammt dieser Begriff aus der Hacker-Szene, die sich destruktiv mit Computersicherheit und dem Ausnutzen ihrer Schwachstellen beschäftigt.

WhiteHat bezeichnet SEO-Verfahren, die auf unterstützende Software im klassischen Sinn verzichtet. So tragen SEOs händisch ihre Kunden in Social-Bookmark-Netzwerke ein und bringen zeitintensiv passende Keywords in ihren Seiten unter.

Offizielle BlackHat-Techniken sind aber längst im Alltag eines SEOs angekommen; man verpasst ihnen andere Namen und verkauft sie als WhiteHat: Einst verächtliche Linkfarmen benennt man zu respektablen „Content Networks“ um und hochtechnisierte CMS wie Joomla werden intern mit Modulen bestückt, die nichts anderes leisten als klassische BlackHat-Methoden.

Die Zukunft der SEO-Branche liegt in einer heutigen Grauzone zwischen WhiteHat und BlackHat. Ausschliesslich händische Verfahren werden bei hart umkämpften Keywords nicht mehr nachhaltig sein. Die tägliche Arbeit eines SEO bedarf der maschinellen Unterstützung durch Ping-, Publish- und Report-Tools. Die Pixologisch EasyPublish vereint diese drei Devices.

I. Der Pixologisch EasyPublish Ping-Dienst:

„let them all know, that you exist!“

Wird ein neuer Inhalt (Content) auf einer Webseite veröffentlicht, ist er zwar online – aber unsichtbar, solange keine Suchmaschine von seiner Existenz weiß und darauf verweist. Ping-Dienste beschleunigen diesen Vorgang, indem sie mit einem automatisierten Signal (Ping) dafür sorgen, dass das benachrichtigte Verzeichnis seinen Crawler vorbeischickt, um den neuen Content (z.B. einen Beitrag auf einem Blog oder ein Produkt in einem Shop) zu indizieren und in seinen Katalog aufzunehmen. Hierbei gibt es mehrere Methoden, die in der hier vorgestellten Anwendung miteinander individuell kombiniert hochwertige Ergebnisse liefern.

Der Pixologisch EasyPublish Ping-Dienst ist ausgestattet mit einer Liste deutscher und ausländischer Ping-Dienste, die regelmäßig aktualisiert wird.

II. Der Pixologisch EasyPublish Publish-Dienst:

„ it’s all about unique content on unique places!“

Um gefunden zu werden, brauchen Sie Inhalte, sogenannten Content. SEO-Content bezeichnet den gesamten Inhalt einer Webseite, der von Google als lesbaren Text akzeptiert wird: Neben klassischen Texten können das u.a. auch Produkte in Webshops oder Bild-Titel sein. Google unterscheidet dabei nicht nach inhaltlich gutem und schlechten Content, wichtig ist: Einzigartig muss er sein.

Im Bereich des SEO-relevanten Contents tauchen viele Begriffe auf, die für Aussenstehende einen ganzen Berufszweig intransparent erscheinen lässt. Fakt ist, dass jede Agentur eigenen Erfahrungen folgt, nach der sie ihren Content erstellt. So gibt es diverse Theorien, die sich z.B. mit der Keyworddichte bei der Texterstellung beschäftigen.

Der Publish-Dienst der Pixologisch EasyPublish vereint traditionelle SEO-Techniken mit langjährigen firmeninternen Erfahrungen. Gemeinsam mit unseren Kunden stellen wir den Content zusammen, der über den softwareinternen Publish-Dienst u.a. auf klassischen Webseiten, (Micro-)Blogs, Webshops, Social-Bookmark-Netzwerken und Landing-Pages verteilt wird, die untereinander nach strikten Verfahren vernetzt sind.

III. Der Pixologisch EasyPublish Report-Dienst:

„don’t be just transparent, be authentic!“

Suchmaschinenoptimierung mit seinen vielen Mythen ist, provokant formuliert, eine moderne urbane Legende. Polarisierende Begriffe wie „WhiteHat“ und „BlackHat“ verweisen nicht zufällig auf „weiße“ und „schwarze Magie“. So erscheint vielen Kunden und Aussenstehenden Suchmaschinenoptimierung wie Zauberei, die sie im Detail nicht nachvollziehen können. Ihnen bleibt meist nichts anderes übrig, als den ausführenden Agenturen zu vertrauen und darauf zu hoffen, dass ihre Seiten nicht verbrannt (von Google abgestraft) und somit unauffindbar werden.

Der Report-Dienst der Pixologisch EasyPublish sorgt mit seinen regelmäßigen Protokollen für Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Darüberhinaus lässt er den Kunden teilhaben am Prozess der Indizierung und Auffindbarkeit. Ursache und Wirkung werden sichtbar; der Kunde ist integriert in die von ihm bezahlte Dienstleistung fern von Magie jedweder Kolorierung.

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