Neue Spielwiese: Verwertung und Positionierung der Analogfotografien

Viele, die mich kennen, werden sicherlich meine Begeisterung für Analogfotografie, Dunkelkammer / Fotolaborarbeiten und diverse Alternativansätze in der Benutzung von Fotochemikalien zwecks Kunstproduktionen gesehen und verstanden haben.

Selbstverständlich werden die Werke für das Testen interessanter Marketingstrategien benutzt und ich entschied mich im letzten Jahr, das komplette Portfolio in die Wobus & Wächter GbR zu übertragen.

Im Zuge dessen veranlasste ich einen Konzeptionswechsel der Domain https://momente.org zu mehr Text, mehr Präsentation, mehr Marketing und deutlich mehr Öffentlichkeitsarbeit. Es werden hier auch in Zusammenarbeit mit meiner Mentorin Maria Chiariello Dienstleistungen, wie Fotoschootings für CEOs inkl. der künstlerischen Konzeption auch im Sinne des Personalbrandings durchkonzeptioniert. An der Stelle: die gute Frau ist ein Genie in der Planung, Entwicklung und Durchführung komplexer PersonalBranding-Maßnahmen und ich habe mich für ein Zusammengehen u.a. deswegen entschieden, weil die Kunst derartige Strategien grundsätzlich weiter denkt, als typische Werbeagenturen. Sprich: man betrachtet hier die Zielgruppen und die Gefühle / Bedürfnisse der Zielgruppen deutlich genauer / fokussierter, als Werbeagenturen. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass die Berufskünstler:innen stärker am und im Markt aktiv sind.

Parallel experimentiere ich mit dem Marktplatz „Amazon“ dahingehend, dass Teile der Fotografien in Fotobuchform einkaufbar sind. Hier fehlen noch die notwendigen Informationen, damit ich mir eine stabile Meinung zum Amazon-Marketing bilden kann und bilden „darf“. Erste Bücher wurden bereits verkauft.

Etwas unschlüssig bin ich bei der Einbindung externer Dienstleister für den Absatz von Poster- und Leinwanddrucke. Das hängt mit fehlendem Wissen zusammen, aber auch mit meiner Fokussierung auf die Analogfotografie. Eigentlich gefällt mir der Gedanke, dass es nur ein Werk gibt und dass dieses Werk grundsätzlich analog und eben nicht digital ist. Aber … naja: ich bekomme sehr häufig Rückfragen und Bedarfsmeldungen von meinen Fans und pauschalen Neukontakten dahingehend, dass man eben die Bürowände mit meinen Motiven beschmücken möchte. Das brachte mich zur Abkehr meiner starken Analogfokussierung und ich richtete einen OhMyPrints – Shop ein. Die Firma sitzt auch in Leipzig, wurde mir einige Male durchaus mit netten Worten präsentiert und ich prüfe derzeit auch, wie sich hier der Absatz entwickeln lässt. Im Grunde sehe ich in der Option allerdings auch eine sinnvolle Kompensation gegenüber den Galerien.

Hier einige ausgewählte Werke aus meinen letzten Produktionsrunden:

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