Über kostenfreie Linkspender Teil 2 – das (eigene) Hobbyprojekt

Eine oft unterschätzte Variante der Internwerbung / der SEO ist im Hobbybereich anzusiedeln. Fast jeder Akteur wird eines oder mehrere Hobbies pflegen und hierüber viel zu berichten haben. Idealerweise handelt es sich hierbei um eine nachgefragte oder “übliche” Freizeitbeschäftigung wie “Outdoorsport”, “Fotografie” oder Sonstiges.

Nunja: je nach Art der Freizeitbetätigung und eigener Neigung der Selbstdarstellung / Außenkommunikation wäre der Schritt zu einer eigenen Webpräsenz natürlich und logisch.

Für das Strategieelement “eigenes Hobbyprojekt” empfehle ich in der Regel die Umsetzung mit Hilfe einer gängigen Blogtechnologie wie WordPress, Tumblr oder Blogspot. Privat bevorzuge ich eine eigene Installation von WordPress unter einer separat aufrufbaren Top-Level-Domain mit einem aussagefähigen Namen. Dieser Auftritt hat natürlich die üblichen Onpageoptimierungsregeln einzuhalten (sprechende URLs, Meta-Tags etc.).

Vorteile:

  1. (hohe) Publikationsmotivation von neuen Beiträgen und Medien (Bild, Video, Ton etc.)
  2. hohe Vernetzungs- und Verlinkungsmotivation: Externe (weitere “Anhänger” des Hobbies werden aufmerksam …)
  3. hohes Socialmedia-Potential: je nach Qualität des jeweiligen Auftrittes werden die Informationen bspw. auf Facebook geliked, geteilt und besprochen
  4. kein Zwang zur Kommerzialisierung
  5. Reputationspflege und Reputationsmanagement: Fans, Leser und potentielle Kunden erkennen eine “persönliche Seite”

Nachteile:

  1. zum Teil lange Vorlaufszeiten
  2. Negativkritiken in Form von Kommentaren
  3. Produktionsaufwand für neue Inhalte, neue Medien etc.

 

Bei der Verlinkung vom Hobbyprojekt auf kommerzielle Seiten wie Kundenprojekte und eigene Affiliatekataloge achte ich auf “weniger ist mehr” und verteile die Linktypen auf 2/3 andere – ähnliche – Hobbyprojekte und 1/3 Kommerzprojekte. Sehr zu empfehlen ist auch die Vernetzung in den “Sozialen Medien”: bei “kreativen” Hobbyprojekten bevorzuge ich Instagram, Tumblr und Flickr.

Mögliche Vernetzungsstrategien werde ich bei Gelegenheit hier bequasseln.

sprechende Links – ein neuer Linkbuildingansatz?

Nach vielen Gesprächen und einigen interessanten Erfahrungen btr. der letzten Google-Qualitätsupdates (Pinguin und Panda) implementierte ich eine neue, bzw. erweiterte Linkaufbaustrategie.

Was ist der Grund? Im Zuge der Zootierchen-Updates und Erkenntnissen aus eigenen Experimenten kam ich auf die Idee, dass das Internet nichts weiteres als ein kommunikationsbasierendes Netzwerk ist. Ein Element der “Kommunikation” ist aus meiner Sicht das ständige Wechseln von Aussagen unter Beibehaltung einer Grundinformation. Unsere Netze wurden also um wechselnde Linkdarstellungsvarianten erweitert:

  1. Wechselnde Linkplätze in einer Liste
  2. Wechselnde Einblendungsfrequenzen je Link / je Liste
  3. Wechselnde Linktexte und Linkbeschreibung je Liste

Der wichtigste Aspekt ist hierbei, dass hierbei die Texte und Beschreibungen die “wesentliche” Grundaussage des zu verlinkenden Inhaltes beinhalten. Sie “informieren” quasi in kurzer Form, was sich denn hinter den Links verbirgt. Das System läuft seit ca. 6 Wochen stabil auf allen Netzelementen und verschaffte einigen schwer zu positionierenden Objekten einen optimalen Einstieg auf Top10 bis Top30 (siehe Referenz Nahrung und Genuss) innerhalb von 7-14 Tagen und sichert den Stand unserer Tourismus-Referenz.

Aufgrund der wechselhaften Natur dieses Ansatzes, ist diese Strategie definitiv nicht für einen gezielten Linkaufbau im Sinne einer SI- und PR-Erhöhung interessant weswegen ich das System um priorisierbare Links, welche eine relativ dauerhafte Einblendung “erfahren”, erweitert habe.

Aufgrund der gemachten Erfahrungen rate ich derzeit gezielt vom Einkauf, Tausch und Miete diverser Verlinkungen ab. Ich will dieses Geschäftsmodell nicht von Grund auf verteufeln, sehe hier allerdings massivste Probleme weil entsprechende Links i.d.R. “statisch” sind und nicht (!) einen Kommunikationsprozess betr. der zu verlinkenden Seite abbilden. Sicherlich wirken diese Verlinkungen – nur leider nicht in der Geschwindigkeit, die unsere Klienten gewohnt sind.

Im Zuge des nächsten Updates werden verschiedene Linklisten-Darstellungvarianten verwertet: also verschiedene Styles und wechselnd: dofollow / nofollow.

 

Linkaufbau für Anfänger

Zuerst: nenne diese Aktivität nicht Linkbuilding sondern “Netzwerkaufbau” oder “Realisierung eines Linknetzwerkes”. Die folgenden Punkte können als Richtlinie dienen:

[Identifikation von Linkspendern]

  1. Suche Dir möglichst “lebendige” Linkspender. (Gegencheck über site:linkspenderdomain => Ergebnisse aus letzten 24h / letzte Woche). Hohe Indexierungszahl bedeutet “Linkspender redet viel” oder “Linkspender hat viele spannende Dinge zu erzählen”. Hohe Indexierungszahl bedeutet eine gewisse “Potenz” des pot. Linkspenders. Frage Dich selbst: Warum indexiert Linkspender XYZ so gut? und realisiere, dass es Gründe für eine hohe Indexierungszahl gibt …
  2. Beobachte Deinen potentiellen Linkspender über einen gewissen Zeitraum hinweg. Hat der Linkspender gleichbleibende Indexierungsraten je 24h / je Woche? Gibt es Indexierungsspitzen? Falls ja – an welchen Tagen?
  3. Besorge Dir möglichst viele Linkspender ausgehend von möglichst verschiedenen technischen “Ecken”. Beispiele hierfür wären Blogs vom Typ WordPress, Blogspot, Posterous usw. , CMS vom Typ Joomla, Typo3, Foren, Microblogs und sonstige Plattformen wo sich Menschen austauschen. Einige wenige Socialbookmark-Systeme sind übrigens nachwievor interessant.
  4. Beobachte Deine Zielgruppe und bewege Dich ausschließlich auf Plattformen, wo sich Deine Zielgruppe befindet.
  5. Setze Links auf Plattformen auf denen Deine Zielgruppe Bedarf an Deinen Produkten, Dienstleistungen oder Informationen äußert. Das können bspw. auch Kleinanzeigenmärkte sein.
  6. Suche Dir Linkspender, die Deine Informationen weiter verteilen. Beispiele hierfür können PR-Portale sein. Wenn Du über geeignete Ressourcen verfügst, ist die Kreation eines eigenen Verteilernetzwerkes durchaus sinnvoll.

[Das Setzen von Links]

  1. Verzichte komplett auf “Money-Keys” oder “Hammer-Keys” bei der Wahl deiner Anker-Texte und Linkbeschreibungen.
  2. Bleibe natürlich! Es ist unnatürlich, spammy und außerordentlich “langweilig”, Links nur und ausschließlich auf Deine Hauptdomain zu setzen. Wähle hier bewusst Deine Landingpages (auch interne), Kategorieseiten oder besonders profitable Produkte.
  3. Wenn Du Links setzt, nimm Bezug auf den Linkspender. Beispiele hierfür wären Gästebucheinträge bei Restaurants wo Du das Essen und den Service “lobst” oder interessante Kommentare bei Blogartikeln.

Der wichtigste Hinweis wäre: “vergiss die üblichen Meinungen zu Blackhat und Whitehat”. Ich kann nichts negatives an einer organisch aussehenden “Produktion” von Blogkommentaren, Gästebuchbeiträgen oder Forenpostings erkennen. Sorge nur dafür, dass Du nicht in einer “Nacht und Nebel Aktion” mehrere 100 Links setzt.

[Nach der Linksetzung]

Werde Dir bewusst, dass Dein Projekt von der “Potenz” Deiner Links lebt und sorge dafür, dass Deine Links für Dich “aktiv” werden. Probiere doch einmal Folgendes:

  1. Verkürze Deine gesetzten Links mit Hilfe von bit.ly
  2. Fasse Deine gesetzten Links in RSS-Feeds zusammen und pinge diese Feeds mit bspw. ping-o-matic
  3. Publizierte besondere Links auf bspw. Twitter oder starken SocialBookmark-Plattformen