Etablierung der Zielgruppenforschung im Instagramumfeld und erste Zahlen aus der praktischen Anwendung

Mit Etablierung der InstaLOC-Datenbanken und den angedockten Zielgruppen- und Marktanalysen wurden zeitgleich diverse Tests mit bestehenden Accounts durchgeführt.
Diese Szenarien sollten klären:

(a) Followerwachstum
(b) Interaktionen auf den Medien, Videos, Stories
(c) Interaktionsqualitäten und Nachhaltigkeiten

Vor ca. 4 Wochen wurden 2 Testaccounts ausgewählt, Gespräche geführt und an das System angedockt.

Die beobachteten Effekte sind:
(a) Followerwachstum (gerundet)

Account: (A)
Thema: Kunst, Art, Fotografie
13.000 Follower -> 26.000 Follower -> 40.000 Follower

Account: (B)
Thema: Coaching/Consulting
1.500 Follower -> 17.000 Follower -> 20.000 Follower

(b) Interaktionen auf die Medien

Account: (A)
Thema: Kunst, Art, Fotografie
Interaktionsspannbreite, Bilder – Likes: 130 bis ~3.000

Interaktionsspannbreite, Videos – Likes + Views

Account: (B)
Thema: Coaching/Consulting
Interaktionsspannbreite, Bilder – Likes: ~350 – ~800

Account (A) entwickelt sich erstaunlich gut und es sind ca. 200-260 dauerhafte Besucher_innen auf die verlinkte Seite identifizierbar. Ebenfalls beobachte ich starke Kommunikation via „DM“, eMail und auch Telefon aus den Spektren der angesprochenen Zielgruppen (hier: Galerien, Fotograf_innen, Kunst allgem.).
Account (B) zeigt eine starke Etablierung der zielgruppenorientierten Kommentare und eine Einpendelung der Interaktionen auf ~800 / Medium. Erste Anfragen via DM und eMails sind ebenfalls nachvollziehbar.

Nach Zahlensichtung, Ergebnisanalysen und diverse Brainstormings wurden letzte Woche weitere Accounts aus dem Bereich „Handel“ und „Home & Living“ in die Strategie überführt. Hier sind Effekte analog zu Account (A) und Account (B) sichtbar.

Interesse an einer Partnerschaft? Fragen?
Gerne unter office(at)pontipix.de
Weitere Informationen unter: https://www.pontimania.de/

Pinterest: Strategiewechsel und erste Zahlen

Aktuelle Beobachtungen aus dem Rohmaterial der Instagramprojekte (InstaLOC, Hashtagreichweiten etc.) ergaben neue Gedanken und Strategien im Bezug auf Instagram.

Hier habe ich mir die folgenden Fragen gestellt:

(1) Lässt sich Pinterest für das Setzen von Links benutzen?
(2) Funktioniert auf Pinterest das Instagram-Bildmaterial?

Um das Experiment sinnvoll zu starten, veröffentlichte ich auf dem Account zwei Boards mit Inhalten aus einer Spezialnische der Analogfotografie. Diese nennt sich „Soaked-Films“ und beschreibt die künstlerische Beeinflussung der Emulsionsschicht(en), welche sich auf den unbelichteten Negativen (Farbe!) befinden. Hier legte ich die Filmdosen in saure Flüssigkeiten (Kaffee, Tee, Bier, Wein etc.) ein und schaue mir an, welche Effekte sich nach Belichtung und Entwicklung auf den Bildern zeigen. Auf Instagram wurden die Bildreihen erfolgreich und mit wenig Aufwand positioniert und die Contententscheidung bzgl. Pinterest wurde nach der Sichtung div. Rückmeldungen und der üblichen Interaktionsmetriken gefällt.

Nach Motivwahl wurden die Algorithmen des InstaLOC-Scrapers/Datenauswerters mit dem Schema der Interessensmatritzen synchronisiert. Diese Symbiose ergab keinerlei Unterschiede zwischen dem Datenmaterialen der Plattformen und ich entschied mich zu einer „schmalen“ Bildbeschreibung / Hashtagwolkenfokussierung in der Beschreibung der Pins.

Die Inhalte der Boards wurden mit einer (Big)data-gesteuerten Strategie in der Plattform positioniert und der Ansatz beschreibt einen Vorgang, der so ausschaut:
(a) Auslesen der Trends auf Basis von InstaLOC
(b) Auslesen der Interessen auf Basis der Matrix-Strategie
(c) Match von (a) und (b): Ausgabe der geeigneten Tagwolken
(d) Abgleich von (c) mit den Beobachtungen aus Instagram (wahlweise weitere Datenquellen)
(e) Einspielen der Materialien in die Plattform und KI-gesteuerte Präsentation bei den potentiellen Zielgruppen.

Hier die Ergebnisse der Pins, welche vor ca. 5 Tagen veröffentlicht wurden.

Hier der Zielgruppenüberblick des Einspeiseaccounts.

Interessant ist auch die Entwicklung des Einspeiseaccounts. Dieser widerlegt u.a. auch viele Thesen aus der Branche. Ich sehe hier ein stabiles Besuchervolumen von über 43.000 Accounts zu 1.481 Interaktionen mit einer starken Gewichtung auf den DACH-Raum (28.521 -> Deutschland). Das Geschlechterverhältnis ist ca. 28.000 (Frauen) zu ca. 15.000 (Männer).

Die Zahlen der aktuellen Ergebnisse empfand ich als überraschend gut und das Grundgefühl verstärkte sich bei Abgleich mit den konservativ positionierten Materialien. Durch interessante Positionssprünge der hinterlegten URLS (teilweise N/A auf Seite 1-3 unter härteren Keywords) wurde hier die Entscheidung gefällt, die (neue) Pinterest-Strategie in das Tagesgeschäft zu überführen.

Projektannahme aus dem Bereich „Gebäudeservices“.

Vor einigen Tagen kontaktierte mich ein alter Geschäftsfreund und suchte hier unsere Hilfe. Er besitzt eine beeindruckende Reputation in seiner Branche und seine Firma / Person ist die Grundlage einer beliebten Serie, die derzeit auch auf Netflix läuft. Wir redeten letzten Freitag sehr lange über die Möglichkeiten der Sichtbarkeitssteigerungen im WWW und die Etablierungen von Socialmediaaccounts (hier: Instagram) zum Zwecke der stärkeren / effektiveren Ansprache von Zielgruppen. Er berichtete mir auch von szenetypischen / klischeehaften Erfahrungen, die er immer wieder mit unserer Branche macht.

Nach einigen Überlegungen und auch engagierten Diskussionen entschied ich mich, ihm zu helfen, obwohl ich Geschäftsfreund_innen lieber an geeignete Kolleg_innen empfehle und die aktuellen Zahlen sind:

[Instagram]
-> Start des Accounts: 16.03.2018 mit 0 Follower
-> Stand: 20.03: 52 Follower / 10-15 Interaktionen, relativ geringe Botdichte
-> Maßnahmen: Promo via „Instafinal“ zzgl. „Shoutout“ über das Vehikel der „Pseudohobbyprojekte“
-> Prognose: Ende März 100-150 Follower

[Traffic, Google & Co.]
-> Hauptkeywords ([Dienstleistung]+[Stadt]), N/A auf Google-Seite 4/5 (schwankend) innerhalb von ca. 24h via Verlinkung in den „Pseudohobbyprojekten“
-> Trafficvolumina von niedrig 2-stellig / 24h (via organische Quellen) auf niedrig – mittel 3-stellig / 24h (via organische Quellen)

Nach Xovi und den Webmastertools wurden die folgenden (interessanten) Keywords und Phrasen (neu) positioniert und schwankend entsprechend auf höhere Plätze (Seite 1-3).

(1) Gebäudeservice
(2) solaranlagenreinigung
(3) bodenreinigung
(4) privatreinigung, privat reinigung, privat-reinigung
(5) fensterreinigung
(6) boden pflegeöl
(7) glasfenster reinigung, glas fenster reinigung, glasfensterreinigung
(8) büroreinigung + stadt
(9) [putzen] + fassadenreinigung + stadt
(10) [gebäudereinigung] + stadt

Der OVI-Sichtbarkeitsindex stieg kurzfristig um ca. 50% an, wobei diese Metrik hier eine eher untergeordnete Rolle spielt.

Aktueller Stand zum Twitterexperiment mit Schwerpunkt auf Fotogafie (auch analog)

Im Rahmen diverser Contentmarketingaktivitäten entschied ich mich für eine stärkere Beschäftigung mit der sog. „analogen Farbvergrößerung“ und ich war sehr erstaunt darüber, wie gut die Motive u.a. auf den beigeordneten Instagramaccounts angenommen werden (verifiziert via Likes, Comments und Followerentwicklungen).

Hier prüfte ich über die hausinternen Hashtagmonitoringalgorithmen tiefer und analysierte:
– Welche Tags werden (derzeit) massiv in Verbindung mit dem Thema (Farbanalog) bei Instagram verwendet?
– Welche Tags existieren rund um die Metaebene „Lomografie“ und lassen sich diese mit „Farbanalogvergrößerung“ / „Farbanalogfotografie“ in Verbindung setzen?

Ausgehend von den Erkenntnissen aus entsprechenden Datenbankabfragen wurden u.a. folgende Bilder veröffentlicht:

Odenwald 09 (final)“ mit den Tags: „#zenit + #helios
#colour #colourprint #handabzug #dunkelkammer #selbstentwickelt #analogue #istillshootfilm #farbanalog #analogphotography #diewocheaufinstagram #selfdeveloped #kodakgold #odenwald #odenwaldliebe #wald #forrest #green #nature #myfujifilm #lomografie“

und

Odenwald 06 (final) mit den Tags: „#zenit + #helios
#colour #colourprint #handabzug #dunkelkammer #selbstentwickelt #analogue #istillshootfilm #farbanalog #analogphotography #diewocheaufinstagram #selfdeveloped #kodakgold #odenwald #odenwaldliebe #wald #forrest #green #nature #myfujifilm #lomografie“

und

Odenwald 02 (final) mit den Tags: „#zenit + #helios
#colour #colourprint #handabzug #dunkelkammer #selbstentwickelt #analogue #istillshootfilm #farbanalog #analogphotography #diewocheaufinstagram #selfdeveloped #kodakgold #odenwald #odenwaldliebe #wald #forrest #green #nature #myfujifilm“

Der „Testaccount“ ist via IFTTT mit Twitter verbunden und leitet die Medien 1-zu-1 auch auf den Twitteraccount um. Der kurzfristig sichtbare Effekt war eine ca. Verdoppelung der Impressionen (aus Mittelwert) und ich sehe eine Thesenverstärkung von: Instagramtags werden bei Twitter aktiv verwendet UND / ODER es existieren – zumindest im beobachteten Umfeld – Schnittmengen in der Reichweitenentwicklung / Benutzung der Tags zwischen Twitter und Instagram.

Erfolgreiche Revitalisierung einer „verbrannten“ Domain

Vor einigen Monaten fand ich Gelegenheit zum Aufbau eines weiteren Projektes. Dieses beschreibt sehr viele Facetten der Analogen Fotografie mit Schwerpunkten auf Dunkelkammerarbeiten, die Chemie und die Arbeiten mit den verschiedenen Papieren. Die Entscheidung für dieses Projekt entstand in einem „kreativen Augenblick“ und die Domain wurde aus einem Pool gewählt, welcher sämtliche vergangene Tests- und Experimente beinhaltet.

Die Domain registrierte ich 2014 für das Durchtesten folgender Strategieansätze:
– automatisierte Webkatalogeinträge (DACH-Raum)
– Socialbookmarkeinträge, automatisiert
– Blogcommentspam via Scrapebox

Nach Sichtung der Protokolle, die bei Experimenten obligatorisch zu sein haben (!), war die Domain nicht länger als ca. 6 Wochen (a) im Index und (b) positioniert. Nach Meinungsbildung zu den genannten Blackhatansätzen wurde das Projekt gelöscht und die Domain in den „Wartemodus“ versetzt. Auf Linkentwertungen via WMT habe ich bewusst verzichtet.

Die Neuaufstellung besagter Domain fand im Nov. 2017 unter einem völlig neuem Thema statt. Ebenfalls verschwand die typische WMT-SPAM-Meldung quasi „automatisch“ aus dem Nachrichtenfeature des WMT. Neben den Arbeiten an den Inhalten wurde das Projekt analog zu den – hier beschriebenen – Ansätzen mit Twitter, Instagram und Pinterest synchron geschaltet. Aktiver und „szenetypischer“ Linkaufbau wurde und wird nicht betrieben.

Die aktuellen Besucher_innenquellen sind:
– Instagram
– Twitter
– Google

Etwas untypisch ist bei diesem Projekt die „Stille“ aus der Pinterestquelle, vmtl. muss ich hier noch nacharbeiten.

Interessant ist auch die Wahrnehmung des Projektes innerhalb der Welt außerhalb des WWW: es wurde für den März eine Ausstellung in einer reputationsstarken Galerie organisiert und zwei weitere sind in Planung (1 x Leipzig und 1 x Viersen).

Hier das aktuelle Trafficdiagram (Piwik)

Googleupdate, im September?

Irgendeine Meldung zu diesen Updates aus irgendeinem dieser Fachforen animierte mich dazu, einige kleinere Experimente mit dem Fotoblog anzustellen und die Hauptmotivation zur Analyse ergab sich aus der Beobachtung von z.T. extremen XOVI-, Ranking- und Trafficsteigerungen.

[Ausgangslage – Der Fotoblog]
Der Blog lässt sich als „Pseudohobbyprojekt“ beschreiben und auf diesem Projekt veröffentliche ich zu unterschiedlichen Zeiträumen zwischen 1 und 3-5 Galerien. Hierbei ignoriere ich bewusst den szenetypischen Zwang der exzessiven Onpageoptimierung und manchmal werden die Inhalte (Texte) extrem dünn gehalten. Im Fokus des Projektes liegen ausschließlich Fotos, welche diverse Aspekte meiner Stadtrundfahrten, allgemeine Motive aus Leipzig und auch Stadtfeste zeigen.
Die Domain hat derzeit ca. 800 Beiträge und existiert in der aktuellen (!) Form seit der Jahreswende 2013 / 2014. Das Projekt wurde in der Anschubphase über klassisches Linkbuilding etabliert (überwiegend: Comments auf Blogs und Gästebücher, Links auf via eigene / andere Projekte). Von 2015 bis 2017 wurde die Marketingstrategie auf – primär – Socialmedia umgestellt. Dieser Wechsel sieht konkret so aus:

[aktuelle Vermarktung und Positionierung]
Twitter
Über eine serverseitige Cronjobanbindung ruft ein Script via Randomizer eine Menge an Artikeln auf (zwischen 5 und 10, randomized) und gleicht die Title-Strukturen (und: Inhalte) mit unserer Hashtagdatenbank ab. Je nach Konfiguration des Abgleichs und bestimmten Trends werden an zufällig ausgewählten (Randomizer!) Zeitpunkten zufällig ausgewählte Twitteraccounts „befüllt“. Hierbei werden die lohnenswerten Hashtags natürlich mit berücksichtigt. Dies erfolgt über zwei Prozeduren:
(a) Stringreplace auf Title des Postings
(b) Ergänzung des Postings um Hashtags
Die Cronjobs werden je Wochentag im 5-Minuten-Takt aktiviert und ein globaler Randomizer stellt die Stringumwandlung / Hashtagabgleich-Prozedur wahlweise an oder aus. Die befüllbaren Twitteraccounts spielen hier eine besondere Rolle. Wir verfügen über eine hohe dreistellige Anzahl dieser Accounts und diese existieren seit 2011-2012 (keine Sperrung, Suspension).

Instagram
Das Projekt wurde mit einem meiner Instagramaccounts verbunden. Hier achte ich auf eine gute Aktualisierung über Fotos, die folgendes zeigen:
(a) allgemeine Alltagsaufnahmen aus meinem Leben, ohne Bezug zum Privaten
(b) Impressionen, Eindrücke aus Stadtreisen (überwiegend Mitteldeutschland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, kleine und große Städte)
(c) Mischung von Postkartenmotiven (Klischee!), Standardmotiven und extremen Detailaufnahmen (teilweise Makro)

Bei der Hashtaggestaltung gehe ich bewusst andere Wege, welche sich teilweise an den Datenbankprojekten und teilweise intuitiv gestalten. Ich sehe nämlich immer wieder Tipps oder „Fachartikel“ auf den vielen Blogs und Foren, die u.a. flächendeckend zum Tagspamming raten (30 Tags muss man nehmen, möglichst viel rund um „4like“ oder „like4like“ mit rein nehmen usw.) und wegen des Vermeidens von Mustern oder Klischees, arbeite ich da so:
(a) 3-10 Tags
(b) Roter Faden ist wichtig!
(c) 1-2 Tags beschreiben den Ort oder das Event

Die Postings steigen relativ zügig unter den beliebtesten Posts ein und generieren entsprechend Traffic (i.d.r. zwischen 50 und 150 Visits / Tag auf die verlinkte Domain). Die Postings pendeln sich „irgendwo“ zwischen 100 und 200 Likes ein und generieren mittlerweile eine überschaubare Anzahl an Comments ohne Spam / Botcharakter.
Die „Grunddaten“ sind: 9013 Beiträge, 5950 Follower, 897 Abos (Stand: 09.10.2017 – 17:30).

Pinterest
Die Pinterestbezogene Strategie ähnelt stark dem Weg aus Instagram. Hier gibt es allerdings eine Besonderheit und die bewegt sich rund um die frei wählbaren Pinquellen (Links, Linkaufbau). Der angedockte Account zeigt u.a. die besuchten Städte, diverses aus dem Leben und einige Repins. Es sind ca. 1.000 Fans / Abos aktiv. In unregelmäßigen Abständen lade ich zwischen 200 und 500 Fotos in den Account und verlinke diese Motive i.d.R. mit den Knotenpunkten des Projektes (Kategorien, Hinweise auf Reisen usw.). Mir ist hier sehr wichtig, dass die gewählten Fotos vorher geprüft werden. Hierunter verstehe ich den folgenden Ansatz:
– Sichtung der Motive durch das eigene Umfeld und entsprechende Bild(sprache)-Kritik
– Prüfung der Instagraminteraktionen (Likes, Comments und konkrete Follower)
Besagte Prüfung ist hier wichtig, da ich nur über diesen Weg ein ungefähres Gefühl darüber bekomme, welche Themen, Farben und Motive „angenommen“ oder „geliebt“ werden könn(t)en.

Vermarktung der Instagram und Pinterestaktivitäten
Der Instagramaccount wird über hauptsächlich über den beschriebene Bot positioniert. Der Pinterestaccount bekommt seinen „Anschub“ über das Repinnen auf Nebenaccounts (Eigene, völlig verschiedene Themen und Stile).

[Beobachtungen im September 2017]
Im besagten Zeitraum wurden die dokumentierten Trafficspitzen und Positiventwicklungen – sichtbar via XOVI – erfasst. Als eine der Hauptursachen wurde der Fotoblog identifiziert und bei Eingrenzung entdeckte ich eine Querverbindung zu der rotierenden Blogroll. Es entwickelte sich hier nun die Theorie, dass speziell der Fotoblog Einfluss auf das Ranking nehmen kann. Um die Gedankengänge nun verifizieren zu können, wurde das Projekt um ein statisches Linkpräsentationswidget erweitert. Dieses umfasst aktuell 4 Verweise auf Angebote mit völlig verschiedenen Ausgangslagen.

(a) Link aus dem Bereich „foto“, „poster drucken“, „wandbilder bestellen“
– N/A auf Seite vier / drei schwankend
– Ausgangslage: kaum sichtbare Kaufimpulse auf der Seite, kaum onpage

(b) Link aus „marketing“
– N/A auf Seite 2
– Ausgangslage: relativ gut optimiert

(c) Link aus „startup“ u. „marketing“
– stabil auf Seite 2 geblieben
– Ausgangslage: recht gute Artikelsammlung, guter Zielgruppenbezug

(d) link aus „b2b“ in verbindung mit „it“
– Seite 8 auf Seite 5 rauf
– Ausgangslage: uralter Artikel im Stil einer Pressemeldung

Zwischen der Linksetzung und der Beobachtung der Effekte vergingen ungefähr 3-4 Tage. Die beobachteten Positionen halten sich nun seit ca. 2 Wochen relativ stabil (übliche Schwankungen auf der Seite). Da ich nun unterstelle, dass der Zusammenhang zwischen Effekt und Fotoblog da ist, wird das Experiment ausgeweitet. Folgende Faktoren werden bis Jahresende umgesetzt:
(a) Veröffentlichung von 50 weiteren Galerien nach dem o.g. System
(b) textliche Erweiterung besonders stark frequentierter Artikel / Galerien ohne Übertreibungen aus dem Bereich Onpage und Contentmarketing.

Projekte: Zwischenstände & Abschlussbericht

Mit dem September endet die Arbeit an einem spannenden Projekt. Es ist also an der Zeit, mal wieder genauer hinzuschauen. Zwei Projekte aus der aktuellen Strategie-Reihe laufen wie gehabt weiter, aber auch hiervon gibt es ein paar Zahlen:

 

Projekt 1: Shop für Aquaristik (Status: abgeschlossen)

Ausgangszustand (Marketing):
‣ Produkte in dreistelliger Zahl
‣ diverse technische Mängel im Bereich On- und Offpage
‣ kaum vorhandene Vermarktung der einzelnen Produkte mit Hilfe der üblichen Strategien
‣ kaum sichtbare Social-Media-Aktivitäten
‣ neu eingerichteter Instagram-Account

Das Projekt hatte eine Laufzeit von sechs Monaten (März bis August 2017). Durch die vorhandene Tag- und Trenddatenbank (siehe Hashtagprojekt) gelang ein zügiger Einblick in die Branche des Klienten. Nach einer kurzen Recherchephase wurden folgende Strategieelemente für die Promoarbeiten gewählt:

‣ Identifikation der lohnenswerten Knotenpunkte (hier: Kategorien mit nachgefragten Produkten)
‣ Linkaufbau für diese Kategorie-Seiten mit Hilfe stark frequentierter Kataloge und Blogs
‣ Linkaufbau für diese Kategorie-Seiten mit Hilfe der agentureigenen Pinterest-Accounts (manuell eingesetzte Quelle)
‣ Produktvermarktung mit Schwerpunkt auf Twitter
‣ Projektpositionierung via Instagram (siehe Artikel zum Likebot hier und hier)

Trafficdiagramm bis zum Ende der Projektlaufzeit:

Entwicklung des Instagram-Accounts:

Entwicklung des Instagram-Accounts
(Stand Ende September 2017, Start bei 0 Abonnenten)

 

Projekt 2: Shop für Badezimmereinrichtung (Status: laufend)

Ausgangszustand (Marketing):
‣ Produkte in dreistelliger Zahl
‣ diverse technische Mängel im Bereich On- und Offpage
‣ kaum vorhandene Vermarktung der einzelnen Produkte mit Hilfe der üblichen Strategien
‣ kaum sichtbare Social-Media-Aktivitäten
‣ neu eingerichteter Instagram-Account, der aber nicht von unserem Likebot bespielt wird
‣ hoher dreistelliger Umsatzbetrag je Monat via organische Trafficquellen

Nach einer kurzen Recherchephase wurden folgende Strategieelemente für die Promoarbeiten gewählt:

‣ Identifikation der lohnenswerten Knotenpunkte (hier: Kategorien mit nachgefragten Produkten)
‣ Linkaufbau für diese Kategorie-Seiten mit Hilfe stark frequentierter Kataloge und Blogs
‣ Linkaufbau für diese Kategorie-Seiten mit Hilfe der agentureigenen Pinterest-Accounts (manuell eingesetzte Quelle)
‣ Produktvermarktung mit Schwerpunkt auf Twitter
‣ Projektpositionierung via Instagram
‣ Kunden-Coaching zu Instagram & Einweisung in die Arbeit mit Bots

Entwicklung des Traffic-Diagramms & vorläufige Ergebnisse:

‣ Abschaltung von Adwords und den Social-ADs
‣ komplette Umsatzkompensation aus Adwords und Social-ADs via organische Quellen zzgl. hohe vierstellige Umsatzvolumina je Woche
‣ Etablierung von Instagram als Umsatzkanal

 

Projekt 3: Vermarktung einer kaufmännischen Software für Kunden- und Warenmanagement

Ausgangszustand (Marketing):
‣ EIN Produkt zzgl. beigefügten Blogs mit Fachartikeln rund um das Hauptthema
‣ kaum vorhandene Vermarktung der einzelnen Produkte mit Hilfe der üblichen Strategien
‣ kaum sichtbare Social-Media-Aktivitäten

Das Projekt läuft nach folgenden Strategiepunkten:

‣ Identifikation der lohnenswerten Knotenpunkte (hier: Kategorien mit nachgefragten Produkten)
‣ Linkaufbau für diese Kategorie-Seiten mit Hilfe stark frequentierter Kataloge und Blogs
‣ Linkaufbau für diese Kategorie-Seiten mit Hilfe der agentureigenen Pinterest-Accounts (manuell eingesetzte Quelle)
‣ Produktvermarktung mit Schwerpunkt auf Twitter

Entwicklung des Traffic-Diagramms & vorläufige Ergebnisse:

‣ Abschaltung von Adwords und den Social-ADs und Kompensation der abgeschalteten Kanäle via organischen Quellen
‣ Umsatzvolumina noch ohne Entwicklung, da das Projekt im ersten Monat in der Betreuung ist

Arbeitseinblick: Schwieriges Projekt & tolle Zahlen

Kurzfristig übernahmen wir die Arbeiten an einem Projekt der schwierigen Sorte im Bereich der Büroartikel & Verbrauchsmaterialien.

Ausgangszustand (Marketing):
‣ Sitemap mit ca. 75.000 Elementen,
‣ ca. 40.000 Produkte,
‣ diverse technische Mängel,
‣ kaum vorhandene Vermarktung der einzelnen Produkte mit Hilfe der üblichen Strategien,
‣ OVI-Wert bei ca. 1,08,
‣ kaum sichtbare Social-Media-Aktivitäten

Das Projekt hatte eine ungewöhnlich kurze Laufzeit von zwei Monaten (Juli bis August 2017) und bedurfte daher einer genau terminierten Vorgehensweise. Durch die vorhandene Tag- und Trenddatenbank (siehe Hashtagprojekt) gelang ein zügiger Einblick in die Branche des Klienten. Nach einer  kurzen Recherchephase wurden folgende Strategieelemente für die Promoarbeiten gewählt:

‣ Identifikation der lohnenswerten Knotenpunkte (hier: Kategorien mit nachgefragten Produkten)
‣ Linkaufbau für diese Kategorie-Seiten mit Hilfe stark frequentierter Kataloge und Blogs
‣ Linkaufbau für diese Kategorie-Seiten mit Hilfe der agentureigenen Pinterest-Accounts (manuell eingesetzte Quelle)
‣ Produktvermarktung mit Schwerpunkt auf Twitter

In der Projektlaufzeit konnten wir folgende Ergebnisse erzielen:

Grafik 1: Zuwachs der Besuche via SUMA von ca. 28 (Ende Juni) auf ca. 500 am Ende des Projektzeitraums Ende August
Zuwachs der Besuche via SUMA von ~28 (Ende Juni) auf 488 (17.August)

Grafik 2: Erhöhung des OVI-Index von 1,08 auf 3,45
Erhöhung des OVI-Index von 1,08 auf 2,12

Grafik 3: Erhöhung der rankenden Keywords von ca. 4100 auf ca. 9200

Aktuelle Zahlen – der Pinterestaccount des Fotoblogs

Durch die Vermarktungsumstellung des Accounts auf
(a) die Inhalte der Hashtag-Datenbank
und
(b) diverse Twitterkanäle
wurden folgende Zahlen sichtbar.

Interessant ist hier für mich das Datum, da genau hier auch eine massive Trafficsteigerung via organischer Quellen (also: Google und andere SUMA) auf dem Fotoblog nachvollziehbar ist (ca. 30-40% je 24h bis heute).
Um naheliegende Vermutungen zu bestätigen, ist ein Experiment mit einem unserer Affiliatekataloge angesetzt.

Durchgeklickt & ausgewertet: Instagram als Traffic-Lieferant

Nach einigen Diskussionen rund um die Wertigkeit von Instagram (auch im Bezug auf B2B-Projekte), haben wir uns entschlossen, ein paar neue Zahlen zu zeigen. Die nachfolgenden Ergebnisse resultieren aus einem Projekt, das wir im Frühjahr 2017 erfolgreich abgeschlossen haben.

Ein paar Informationen zum Projekt:
– Firma aus Mitteldeutschland mit Startup-Charakter
– IT-bezogene Dienstleistung, Services für IT-Belange
– extrem erklärungsbedürftige Produkte, schwieriger Absatz via klassischem Internetmarketing
– Social-Media-Aktivitäten u.a. via Instagram (Stand April 2017: ca. 200 Postings, 3k Abonnent_innen, 700 Abos)

Zu unserem Vorgehen:
Im Zeitfenster November 2016 bis Anfang Dezember 2016 starteten wir auf dem Instagram-Account dieser Firma den Hashtag-Erhebungsprozess (siehe Ausführungen zu den Rohdatenbanken) komplett neu und erweiterten die Abfragen u.a. auch um die Worte und Wortkombinationen aus den Bereichen des Projektes. Darüber hinaus schauten wir uns das Kommunikationsverhalten diverser KMU-bezogener Promis (aus verschiedenen Sparten) an und erweiterten die Scrapingprozedur um eine Erfassungs- und Gewichtungsfunktion, welche die Hashtags der beobachteten Influencer-Accounts auswerten kann.

Entwicklung des Instagram-Accounts Dezember 2016 bis Mai 2017 als Traffic-Lieferant für die Domain:
Im Zeitfenster Dezember 2016 bis Ende März 2017 fanden diverse Auswertungen zu den Häufungsentwicklungen der anvisierten Tags statt. Wir entwickelten die Theorie, dass bestimmte Hashtags einen Kanal zu den gewünschten (!) Zielgruppen abbilden können. Ausgehend von dieser Vermutung wurde der Kanal nach einigen Inhouse-Schulungen hinsichtlich Inhalt, Hashtags und Bildsprache weiterentwickelt. Hiermit lassen sich die sichtbaren „Zickzack“-Bewegungen erklären, da in dieser Phase schlichtweg ein Eichungsprozess stattfand. Im Rahmen der Kanaletablierung wurden weitere Ansätze und Strategien zur gezielten Vermarktung entwickelt. Im Zeitfenster April 2017 stabilisierten sich die Zahlen nun zu einem interessanten Traffic-Lieferanten.

Hier das anonymisierte Trafficdiagramm via Google-Analytics:

Vorläufiges Fazit:
Obwohl viele Kolleg_innen den Kanal „Instagram“ eher als Spielwiese für Hobbys, Ausflüge & vegane Gemüseteller betrachten, entdecken wir tagtäglich durch die konsequente Analyse der Tags, der Taghäufungen und der Postings zu den Tags, dass  durchaus auch erklärungsbedürftige Themen, Dienstleistungen und Produkte hier vorgestellt, diskutiert und vermarktet werden können. Die gezielte Bedienung dieser Kanäle mit konkreten Motiven und passenden Hashtags führt zu messbaren Rückklicks mit beachtlicher Aufenthaltsdauer auf der beworbenen Seite.