Engagement-Gruppen für Instagram: Ein erstes Zwischenfazit

Vor einigen Tagen berichtete ich hier über das Hochfahren diverser Gruppenexperimente für die Reichweitenerhöhung von Instagram-Accounts und nun wird es Zeit für eine erste Bilanz.
Wie bereits angedeutet, hält sich der Arbeitsaufwand (Arbeit in und mit den Gruppen) stark in Grenzen: Ich schätze diesen auf ca. 30 Minuten pro Tag. Die Sichtung des Accounts ergab nun folgende Beobachtungen:

-> Starker Zulauf von Interaktionen aus Accounts mit folgenden Metriken:
(a) zwischen 10k und 280k Follower zu zwischen 1000 und 8000 Abos
(b) Interaktionen auf den zulaufenden Accounts bewegen sich im „gesunden“ Rahmen (also: ~600 bis z.T. ~2500, vmtl. auch in Teilen über die Gruppen organisiert)
(c) Followersprung des Testaccounts von ca. 7.000 auf ca. 9.000 Follower
(d) Sofortpositionierung von frischen Medien auf „Aktuelle“ und „Beliebteste“
(e) Enorme Reichweitensteigerung des Accounts (~4.000 auf ~80.000, je Woche)
(f) stärkeres Aufkommen von natürlichen Kommentaren
(g) Etablierung von Kontakten (KEINE Influencermarketingkooperationen!)
(h) starke Reputationsabfärbung, wenn der Account eine Empfehlung auf andere Accounts „ausspricht“
(i) Organische Interaktionen innerhalb der gruppen ohne eigenes Zutun

Mir fehlt im Moment die Zeit, den Account und den Gegenprobe-Account mit den dokumentierten API-Methoden final zu verifizieren. Agenturintern werden wir diese Strategieform diskutieren, um sie eventuell im Tagesgeschäft anzuwenden. Ich sehe schlichtweg keine unkalkulierbaren Risiken, sofern der berühmte Marketingmix passt, die Inhalte wertvoll sind & die Botschaften des Accounts samt der einhergehenden Firmenphilosophien stimmig sind.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.