Eine suboptimale Artikelanfrage

Folgender Text wurde mir heute per Mail übermittelt.

„Hallo Herr Wobus,
für meine Kunden suche ich hochwertige Artikelplätze mit thematischem Bezug. Ich würde gern einen informativen und redaktionellen Artikel mit ca. 500-1.000 Worte und mit vielen Mehrwerten für Ihre Leser und einem Backlink zu der Webseite unseres Kunden auf Ihrer Seite veröffentlichen.
Ich liefere Ihnen gern einen sehr hochwertigen und professionell geschriebenen Text, welcher von unserer hauptberuflichen Redakteurin aufwendig recherchiert und getextet wird. Alternativ können Sie aber auch gern den Text verfassen. Der Text sollte mindestens 1 Jahr online bleiben.
Bieten Sie so etwas an? Können Sie mir bitte ein Beispiel und Ihren Preis mailen?
Haben Sie evtl. noch weitere Seiten, auf denen so etwas möglich ist?
Ich danke Ihnen für Ihr Feedback.
Mit freundlichen Grüßen.
Ihr
Name
Straße
Ort“

Diese Anfrage wurde abgelehnt und ich möchte hier einmal darstellen, was die Ablehnungsgründe im Detail sind:

1) Mehrwert
Der Text beschreibt den „Mehrwert“, ohne mir den „Mehrwert“ im Detail zu erklären.
2) Bezug zu unseren Leser_innen
Der Text liefert mir keinerlei Beleg dafür, wie der völlig ungeklärte und undokumentierte „Mehrwert“ Vorteile für die unbekannten (!) Leser_innen erwirtschaften kann.
3) Bezug zur Artikelgestaltung
Der Text belegt das „hochwertig“ und „professionell“ nicht in Form von Beispielen und man erwartet hier, dass ich der Kompetenz einer völlig unbekannten Person vertrauen schenken muss.
4) Bezug zur Redakteurin
Der Text nennt keinen Namen und eine Person kann völlig verschiedene Qualitäten „hauptberuflich“ ableisten UND ich kann nicht erkennen, ob und wie besagte / ungenannte Redakteurin denn auch das Geschäft der Wobus & Lehmann GbR versteht.
5) Wunsch nach Preisen
Preisdiskussionen führe ich grundsätzlich im Rahmen von Verhandlungen, wo in den Verhandlungen alle relevanten Informationen präsentiert werden.

Soviel dazu.

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