IG-Client, Tagrecherchen auf Basis der Postdatensätze

Da der Client die Postdatensätze des eigenen und auch von fremden (offenen) Accounts analysieren kann, bietet sich hier natürlich ein analytischer Blick auf die jeweils verwendeten Hashtags an.

Der Client liefert hierfür zwei Datenquellen:

(A) Analysierbare Fremdaccounts
Die Tagrecherche auf Basis der analysierbaren Fremdaccounts verlangt herunter geladene Post-Streams in tabellarischer Form. Diese Daten lassen sich über den Weg (1) bis (3) generieren. Bereits gespeicherte Daten werden automatisch mit Wahl des zu beobachtenden Accounts – Schritt (1) und (2) – in das Objekt „Andere Medien // Posts“ => „Rohdaten“ geladen.
Die Software liefert nun auf Basis der Rohdaten Informationen zur Wertigkeit von Hashtags. Hierfür müssen diese Tags aus dem Rohmaterial via Schritt (4) extrahiert und aufbereitet werden. Die Aufbereitung und Sicherstellung von Interpretationsgrundlagen erfolgt über eine simple Zusammenzählung der Hashtags und der Erfassung der Like- und Commentsummen.
Der Übertrag in die Tagsammlung erfolgt durch Doppelklick auf die jeweilige Reihe des Gitterelements – Schritt (5).

(B) Eigener Account
Diese Funktion entspricht – im Wesentlichen – der Funktion (A). Hierbei entfallen natürlich die Auswahlprozeduren „Kategorie“ und „Account“. Das Programm lädt bei jedem Start die eventuell vorhandene Tag-Datei in das vorgesehene Gitterelement („Medien // Posts“ => „Meine Daten“), wobei besagte Datensätze bei Bedarf jederzeit über die Schritte (1) bis (2) aktualisiert werden können. Die abschließende Tagverwertung erfolgt über Doppelklick auf die jeweilige Zeile.

IG-Client, Tagrecherche(n)

Die „freie“ Tagrecherche wurde mit der Versionsnummer „0.5b“ entwickelt und bereit gestellt. Diese dockt am „tag-search“-API-Endpoint von Instagram an und fragt die verwandten Tags zzgl. deren Reichweite ab.

[Bedienung]

1.) Tagwahl
– Eingabe des zu analysierenden Tags
oder
– Auswahl des zu analysierenden Tags aus der hinterlegten Liste
Die Tagliste befindet sich in der Datei /projekte/tagsearch.txt und lässt sich hier modifizieren.

2.) Reichweitendaten abholen
– Abfrage des Tagsearch-Endpoints auf Basis des hinterlegten Schreibrechte-Token und des gewählten Tags

3.) Ergebnis sichten und bearbeiten
Hier erlaubt der Client die Begutachtung der ausgelesenen Taggruppe (Beispiel: „Leipzig“). Sollen hier die gefundenen Tags weiter verarbeitet und verwendet werden, erledigt man das via „Doppelklick“ auf die jeweilige Zeile der Tabelle. Hierüber werden die ausgewählten Hashtags in den den Reiter „Tagsammlung“ übernommen. Dieser erlaubt den Übertrag der Ergebnisse in die Datei „tagsearch.txt“, die Taganalyseprozeduren, den Liker und die Konvertierung in ein „Copy&Paste“-fähiges Format.

Wozu lassen sich die gewonnenen Datensätze verwenden?
(a) Verwertung in den hashtagfähigen Socialmedia (Instagram, Twitter usw.).
(b) Gezielte Trendrecherche auf Basis der Taggruppen (#leipzig => #leipzigerzoo, #leipzig => #leipzighbf).
(c) Tagidentifikation für die Promotion von Texten, Infos und Angebote.
(d) Daten- und Inspirationsquelle für die Textoptimierung (Achtung: auf die Reichweitenveränderungen achten!)

[Updatenotiz] Instagram-Client 0.4b

Die nächste Version wird um die folgenden Funktionen erweitert:

[Taggruppenauswertung]
– eigener Account
– Fremdaccounts
– Gewichtung nach Likes, Comments und Häufung
– ggf. / optional: Gewichtung im Verhältnis zu der Posthäufung (Vergleichbarkeit von Accounts?)

[Tagauswahl]
– Anbindung des Clients an den Tagsearch-Endpoint
– Optional: Anbindung des Clients an das Langzeitprojekt „Tagrecherche“
– Übertrag der Features aus der bekannten Android-App
– Einrichten von themenbezogenen Tagkategorien

[Likes, Follow / Unfollow]
– Anbindung des Clients an die entsprechenden Endpoints
– Unterstützung des Fanmanagements via der Like, Follow / Unfollow-Funktionen (automatisch!)

[Postanalyse(n)]
– Postsearch auf Basis der „wichtigen“ Tags
– Optional: Auswertung der Postingzeiten (neueste Posts, Auswertung von Tageszeiten etc.)
– Erweiterung der Tag=>Mediensearch-Funktion von 20 Posts auf max. 500 Posts (siehe Erfassung der Tageszeiten)

[Fan- und Interaktionsanalyse(n)]
– Auswertung der Daten auf Basis der „Grunddaten“ (Posts, Likes, Comments, Fans, Abos)
– Auswertungen der Likenden und Kommentierenden von Fremdaccounts AUF BASIS der Tags und Taggruppen
– Optional: Fan- und Aboanalysen auf Fremdaccounts (Achtung: ich muss hier noch die Endpoints analysieren)

Eine Fertigstellung der Versionsnummer „0.4b“ wird für den 01.05 / 02.05 angesetzt und nach Abarbeitung der letzten Bugs und der Implementierung grafischer Datenauswertungsfunktionen werden zeitnah Äquivalente aus dem Komplex „Pinterest“ in den Client eingefügt.

[Ankündigung] Instagram-Accountmanagement-Client (Windows)

Erwirtschaftete Zahlen und aktuelle „Eindrücke“ mündeten nun in Überlegungen hinsichtlich der Programmierung eines konkreten und windowsbasierenden Instagram-Clients unter Ausnutzung der IG-API-Endpoints.

Die folgenden Features werden – Schritt für Schritt – umgesetzt:

1. Die Posts
– Download
– Auswertung nach Tags
– Erfassung der Links und der Bildlinks

2. Aktivitäten
– Download: Likende, Kommentierende
– Auswertung: „beliebte Tags“, „beliebte Posts“ nach Likes UND / ODER Comments

3. Fans
– Download und Abgleich mit (2) => Likes, Comments usw.
– Auswertung: Fan => Tags (Welcher Fan wird bei welchen Tags aktiv?)
– Auswertung: Fan => Posts (Welcher Fan wird bei welchem Post aktiv?)
– Auswertung: Posts / Fans / Abos der eigenen Follower

4. Die Tags
– Auswertung: wichtige und beliebteste Tags (nach 2 und 3)

5. Fanaquise und Kommunikation
– Durchsuchen und Präsentation von Posts aus (4)
– Liken der Posts (halbautomatisch / automatisch)
– Auswertung: „Wem folge ich, der mir nicht folgt?“ und „Wer folgt mir, dem ich nicht folge?“

Die meisten Quellcodes sind – im Wesentlichen – vorhanden und müssen „nur“ von (a) nach (b) „geschoben“ werden und ich denke an eine erste Betaversion rund um Ende April, da parallel weitere Experimente mit dem Medium „Instagram“ durchgeführt werden müssen. Diese sollen langfristig Fragen rund um „Wie werde ich mein eigener und themenbezogener Influencer?“ oder „Wie binde ich langfristig Fans in Strategien ein?“ beantworten. Ableitungen aus den Experimenten und Antworten aus den genannten Fragestellungen werden selbstverständlich Einfluss auf den IG-Client nehmen.

Bitte auch hier beachten: Betaversionen und sonstige Kopien bleiben prinzipiell unserem Netzwerk und selbstverständlich den Kund_innen vorbehalten. Wir werden aber von Zeit zu Zeit und in angemessener Form auf dem Arbeitsblog Zahlenbeispiele, diverse Erkenntnisse oder Quellcodes aus dem Client publizieren.

[Delphi] – Stringgrid sortieren.

Folgender Code löst das Sortierproblem bei folgender Ausgangslage:
– Stringgrid, gefüllt mit Zahlen

procedure SortGrid(Grid: TStringGrid; Col: integer);
var i, j: integer;
prev: string;
begin
for j:= 0 to Grid.RowCount- 1 do
for i:= 2 to Grid.RowCount- 1 do
begin
if strtoint(Grid.Cells[Col, i])> strtoint(Grid.Cells[Col, i-1]) then
begin
prev:= Grid.Rows[i- 1].CommaText;
Grid.Rows[i- 1].CommaText:= Grid.Rows[i].CommaText;
Grid.Rows[i].CommaText:= prev;
end;
end;
end;

Der Aufruf funktioniert über den folgenden Befehl:
SortGrid(grid, [spalte]);
„[spalte]“ muss dann entsprechend gefüllt werden (2,1 etc.).

Anleitung: Hashtag-App (Android)

Die App verlangt für die Funktionsfähigkeit einen Token aus Instagram und die Generierung dieses Codes wird auf dem Artikel „How to generate an Instagram Token“ beschrieben.
Sie ist in 3 Teile gegliedert: (1) Einrichtung, (2) Daten sammeln und (3) Auswahl. Die Daten-sammeln-Funtion erlaubt die gezielte Suche im Hashtagpool von Instagram und bildet den API-Endpoint „https://api.instagram.com/v1/tags/search“ ab. Die Ergebnisse werden durch die App auf dem jeweiligen Gerät als *.txt gespeichert ([stammordner]/tag_’+[suche]+‘.txt).
Die Auswahlfunktion (3) erlaubt das individuelle Zusammenstellen der Tags aus den vorher extrahierten Datensätze (2). Hierbei ist zu beachten: die „Copy-Paste“-Funktion (Button: Kopieren) kopiert die zusammengestellten Datensätze als LISTE, die ggf. bei den Zielmedien (Instagram, Pinterest usw.) noch formatiert werden muss.

einrichtung_app

Screenshot_2016-02-16-15-52-33

Screenshot_2016-02-16-16-54-05
[Wichtiger Hinweis]
Die App dient ausschließlich unserem internen Gebrauch und zur Unterstützung entsprechender Projekte / Socialmediaaccountpflege. Eine Abgabe der App ist also nur für die (interessierten) Betatester_innen und Kund_innen möglich.

Linkchecker 0.6 (BETA) fertig gestellt und freigegeben

Aufgrund einiger faszinierender Diskussionen und Nachfragen habe ich mich zu einer kleineren Überarbeitung der Linkprüf-Anwendung enschieden.

Der Schwerpunkt liegt hierbei auf die enorm wichtige Existenzprüfung der „eingehenden Links“ aus Google-Webmastertools.

Neue Features:
1. Import der Linkdatensätze aus WMT
– Login => Google
– Webmastertools => Suchanfragen => Links zu Ihrer Seite => Klick auf „mehr“
– Klick: „Weitere Beispiel-Links herunter laden“
– Import der CSV in das Programm via Hauptmenü

2. Import von Linkdatensätze via Text-Datei (*.txt)
Diese Funktion „kompensiert“ die ausgeklammerten Schnittstellen zu Xovi, Sistrix und Seokicks. Sofern diese Datenquellen im Gebrauch und notwendig sind, ist natürlich eine entsprechende Aufbereitung (ein Link je Zeile) wichtig.

3. Filterfunktion
– Tools => Tabelle => Filter

4. Reporting, Erweiterung
Das tabellarische Reporting wurde um die Erfassung von http-Fehlercodes und Zeitstempel erweitert.

Grundlegendes // Funktionsweise
Die Anwendung geht die übermittelte Linkliste „Schritt für Schritt“ durch. Hierbei wird mit Hilfe von http-GET der HTML-Quellcode des zu analysierenden Linkspenders in einen Zwischenspeicher geladen und dahingehend analysiert, ob die „Zeichenkette“ (Linkziel, Domain) sich denn in der „Zeichenkette“ (HTML-Code, Linkspender) befindet. Die Prüffunktion ist hier „if pos(suchstring, suchquelle)“.

Download: linkpruefer 0.6b (ZIP)

Bitte beachten!
Die Anwendung befindet sich im Beta-Stadium und wurde dementsprechend nicht auf alle Szenarien durchgetestet. Es können also Fehlermeldungen bei der Gegenprobe der Links auf „exotische“ Linkspender auftreten. Ebenfalls sind Unterschiede beim kompletten Prüfzeitraum je Internetverbindung, Menge der zu prüfenden Linkspender oder technische Umsetzungen der zu prüfenden Linkspender bekannt und sichtbar.

Woocommerce (Affiliatekatalog) – „Werkszustand“

Die nachfolgenden SQL-Statements helfen beim Löschen aller Produkte aus einem Woocommerce-Affiliatekatalog.

Voraussetzung:
Im ersten Schritt müssen alle Produktfotos aus dem jeweiligen Uploadordner entfernt werden (via Putty, via FTP). Bei großen Projekten empfehle ich die Putty-Variante mit Hilfe des Befehls „rm -r [uploadordner]“.

SQL-Queries:

1. Bereinigung der Tabelle [prefix]_posts
delete * from [prefix]_posts where post_type =’product‘; // produkte loeschen
delete * from [prefex]_posts where post_type =’attachment‘; // produktbilder aus der tabelle loeschen

2. Bereinigung der Tabellen vom wpallimport
truncate [prefix]_pmxi_posts;

3. Bereinigung der Tabelle [prefix]_postmeta
DELETE ‘m’.* FROM ‘[prefix]_postmeta‘ as ‘m‘ LEFT JOIN ‘[prefix]_posts‘ as ‘p‘ ON ‘m‘.‘post_id’=‘p‘.‘ID‘ WHERE ‘p‘.‘ID‘ IS NULL

4. Bereinigung der Tabelle [prefix]_term_relationships

delete termrel from [prefix]_term_relationships as termrel left join [prefix]_posts as post on (post.id = termrel.object_id) where post.id is null

Lösungsansatz für „not provided“ (fehlende Keywords in Analytics oder Piwik)

Durch die Lektüre diverser (Fach)foren und nach Sichtung unserer eigenen Zahlen entdeckte ich das „not provided Problem“: die Ausgabe von Suchphrasen via Google-Analytics und PiWik wird und wurde massiv eingeschränkt.

Ein Lösungsansatz wäre:

1.) Bedingungen

Piwik vorhanden
Xovi-Zugang inkl. API-Key vorhanden

2.) Vorgehensweise

Extrahieren der Einstiegsseiten via Piwik

http://deinpiwikzugang.com?module=API&method=Actions.getEntryPageUrls&idSite=deineseitenid&period=day&date=2013-10-02&expanded=1&format=xml&token_auth=deinapitoken

Extrahieren der Rankings via XOVI-API

https://suite.xovi.net/api/keywords/getKeywords/’+xovi_key+’/’+domain_check+’/’+sengine.Text+’/xml/’+limit

Sofern man nicht mit Piwik arbeitet, lassen sich die „not-provided“-Einstiegsseiten via G-Analytics über die entsprechende Exportfunktion exportieren (Bitte hierbei per „Schleife“ jeweils die Domain vor jeden einzelnen Link setzen)

Hieraus entstehen zwei URL-Listen, welche abgeglichen werden müssen. Man kann hier einen groben Überblick über die Rankings der jeweiligen – angesurften – Unterseiten verschaffen. Je nach Programmierfähigkeiten lassen sich selbstverständlich Gewichtungen wie bspw. Einstiegsseiten zu Ausstiegsseiten oder beigefügte Trafficvolumina durchführen. Eine exakte (!) Einstiegskeywordbestimmung ist mit diesem Modell selbstverständlich nicht möglich.

[Update]
Heute entdeckte ich einen interessanten Bericht darüber, dass Google die API der Webmastertools dahingehend erweitern wird, dass nun auch die Keyworddatensätze exportierbar sein werden. Man rechnet mit einer „Liveschaltung“ im aktuellen Quartal und ich werde entsprechend zeitnah unsere Reportingprozeduren anpassen. Bis dahin muss (!) noch mit den Datensätzen von Xovi gearbeitet werden.

Betatester können sich – wie gewohnt – direkt an anne(at)pontipix.de wenden.