Arbeitsblog » Google http://www.pontipix.de Professionelle SEO & die dinge drumherum Tue, 19 Aug 2014 07:55:53 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.9.2 über die Bewertung von Linkspendern http://www.pontipix.de/ueber-die-bewertung-von-linkspendern/ http://www.pontipix.de/ueber-die-bewertung-von-linkspendern/#comments Wed, 19 Feb 2014 00:43:33 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1484 Sehr häufig werde ich via PM in den üblichen Foren um die Bewertung ggf. vorhandener Linkspender gebeten. In der Regel finde ich bei den Ratsuchenden eine Mischung der üblichen “Altlasten” wie bspw. PR-Spam, Socialbookmarkspams und “softe” Varianten wie bspw. Blogcomments und Gästebuchbeiträge.

Ich rate in der Regel zu einer Entfernung bei:

  1. veralteten Linkspendertypen wie Kataloge, Socialbookmarksysteme welche über Automatismen angesteuert werden können (Listen sind bekannt) und zugespammten Gästebücher und Blogcomments
  2. extrem veralteten Blogs
  3. nicht gepflegten Linkspender

Man erkennt veraltete oder “nicht gepflegte” Linkspender vor allem anhand des Inhaltsflusses, der Indexierungsfrequenz oder anhand von stark werbelastigen Kommentaren. Ich werde auf diesem Blog bei Gelegenheit eine Freeware zur dauerhaften Beobachtung der Indexierungsfrequenzen von Linkspendern ablegen. (Vorabanfragen bitte an anne[at]pontipix.de … ).

Indizien für eine gewisse Werbelastigkeit wären z.B.

  1. Kommentare mit wenig oder gar keinen Bezug zum Linkspender
  2. Kommentare mit Like- oder Besucheraufforderungen
  3. Kommentare mit immer wiederkehrenden Benutzernamen und eMail-Adressen
  4. extreme Publikationshäufung von Kommentaren (je Minute, je Stunde etc.)

Im manuellen Linkaufbauprozess bevorzuge ich einen kommunikativen Ansatz. Hierbei sind die üblichen SEO-Metriken wie PR, Alexa-Rank, SI, OVI-Index, Domain-Pop und Sonstiges eher im zweiten Blick höchst interessant. Vordergründig könnte man den Vernetzungsprozeß als eine Art “ich-rede-mit-anderen-Personen-Vorgang” interpretieren und die Aktivitäten entsprechend ausgestalten. Im Detail sieht das so aus, dass man bei Blogbeiträgen immer etwas zum Thema des Artikels und / oder zu den Vorpostern (im Sinne einer Diskussion) schreibt. Bei Gästebüchern bevorzuge ich einen Bezug zu den Angeboten des Gästebuchinhabers. Konkrete Beispiele findet man bspw. im eigenem Leben / im eigenem Sozialverhalten: man geht in seinem Leben hin und wieder in ein gut geführtes Restaurant – sofern dieses eine Webseite mit Gästebuch besitzt, spricht nichts dagegen lobende Worte (sofern gerechtfertigt …) zzgl. Backlink zu hinterlegen. Wenn besagte Webseite von anderen Personen – welche auch das Gästebuch betrachten / benutzen – besucht wird, umso besser: hier entwickelt sich nicht nur das Potential der gesetzten Links, sondern auch die Möglichkeit der Klicks von potentiellen Kunden.

Aktuell beobachte ich einen Trend: Linkaufbau via Forenposts. Diese “Welle” entwickelt sich derzeit zu einem regelrechten “Hype”, den ich für überbewertet halte. Sicherlich bieten diese Plattformen einen effektiven Weg der Kundenkommunikation, aber ich rate von einer allzu technischen Betrachtung des Linkaufbaues mit Hilfe dieser Spendertypen ab, denn:

  1. Dienstleister im Niedrigpreissektor sind i.d.R. keine Experten btr. des zu bewerbenden Themas (Ausnahmen existieren sicherlich…) und können vmtl. keine Rückfragen beantworten oder (fachbezogene) Probleme in der Forenkommunikation lösen.
  2. Forenaccounts verlangen Pflege und produzieren Aufwand, da diese Accounts “reifen” müssen (Autoritätsproblem)
  3. Die Mächtigkeit der zu setzenden Links sind von der Forenarchitektur und der Accountautorität abhängig (Wieviel postet ein Account in welcher Zeit? Wieviele andere Accounts reagieren auf die Posts?)

Ich empfehle bei der Verwendung und Verwertung dieser Linkspender:

  1. Analysiere Fragestellungen in den Foren und beantworte diese aus Deiner Expertensicht. Bei einem geringen Zeitbuget solltest Du auf ein ordentliches und genaues Briefing der einzusetzenden (externen) Personen achten. Fordere hier eine transparente Reportingprozedur an.
  2. Verwende Foren immer auch als Mittel der Marktforschung und passe Deine Produkte / Dienstleistungen an kommunizierte Fragestellungen und Problemmeldungen an.
  3. Kontaktiere Fragesteller via PM, Telefon oder eMail, wenn Du überzeugt bist, dass Deine Lösung optimal ist.
  4. Schaffe Monitoringprozeduren: manche Foren bieten Dir die “Abholung” neuer Beiträge via eMail oder RSS-Feed.
  5. Verzichte auf exzessive (Eigen)werbung und arbeite – bei Bedarf – ein ggf. vorhandenes Hobbyprojekt ein.

 

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Über Netzwerke und deren Rolle im Linkaufbau http://www.pontipix.de/ueber-netzwerke-und-deren-rolle-im-linkaufbau/ http://www.pontipix.de/ueber-netzwerke-und-deren-rolle-im-linkaufbau/#comments Sat, 15 Feb 2014 01:31:17 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1465 Wie viele sicherlich festgestellt haben, hat sich der “Spamjäger” der Firma “Google” einmal wieder zu Wort gemeldet und hier die “Entwertung” komplexerer Linknetzwerke angekündigt. Im Vergleich zu früheren Wortmeldungen ergab sich hier eine besondere Qualität: es wurde gezielt auf eine Linkstruktur einer oder mehrerer SEO-Agenturen hingewiesen.

Unabhängig von diversen – z.T. sehr emotional geführten – Diskussionen in diversen Blogs und Foren und nach einer intensiven Analysephase komme ich zu ganz eigenen Erkenntnissen und Gedankengängen.

Die Entwertung komplexerer Linknetzwerke ist nicht “neu” und gehört zum täglichen Geschäft

Mit Beginn der besonderen “Rolle” der Firma “Google” entwickelte sich ein besonderes Interesse an der Manipulation der Rankingergebnisse mit Hilfe diverser Strategieansätze in den Bereichen Onpage, Offpage, Whitehat und Blackhat sowie weiterer “Spielarten”. Hierdurch entwickelte sich die Branche der “Suchmaschinenoptimierung” mit entsprechenden “allgemeingültigen” Strategieansätzen hinsichtlich des Linkaufbaus. Es erscheint als logisch, dass sich zu irgendeinem Zeitpunkt ein quasi “Kleinster gemeinsamer Nenner” zwischen einer großen “Mannschaft” an SEOs bzgl. der Wahl diverser – vermeintlich profitabler – Varianten der Suchmaschinenoptimierung ergeben wird. Beispiele hierfür wären der Einsatz von “Social Bookmarks”, “Blogcomments” mit Hilfe der “Scrapebox”, massives Twitterspamming, automatisierte Katalogeinträge oder auch das (halb)automatische Absenden von PR-Meldungen zzgl. “harter” Verlinkungen.

Im Laufe der Zeit oder der “Existenz” der “Szene” entstanden mehr oder weniger brauchbare Analysetools mit dem Ziel, die Verlinkungen / Vernetzungen von bspw. Wettbewerbsauftritten zu analysieren: sicherlich verstärkte die Einführung solcher Reportingsysteme irgendwann die Entwicklung diverser Linkaufbautrends.

Irgendwann entstand ein gewisses Legitimationsproblem: durch die natürliche Weiterentwicklung des Internets und des Nutzerverhaltens ergab sich eine Lücke zwischen vielen SEO-Techniken und der relativ “flüchtigen” Bedürfnisse potentieller Suchenden / Kunden: Socialbookmarks, Kataloge und extrem lange / aufgeblähte Blogcommentlisten wurden nicht mehr so intensiv konsumiert.

Was ist danach passiert? Im Gegensatz zu viel Gerüchten und Verschwörungstheorien ist die Firma “Google” selbstverständlich nicht das quasi-personifizerte Internet. Diese Firma beansprucht lediglich das völlig legitime Recht, mit Hilfe des Internets Geld zu verdienen und strebt durch diverse Personalentwicklungen, technischen Entwicklungen oder Entwicklungen diverser Zusatzservices nach Perfektion (zugegeben: ich zolle Respekt). Also stelle ich die folgenden Thesen auf:

Die Firma “Google” entwickelt sich anhand des Internets weiter und orientiert sich hierbei an den spezifischen Bedürfnissen der Nutzer.

Diese These kann man mit der Tatsache des Aufkaufs von Youtube und Blogger.com untermauern. Dasselbe gilt für die Entwicklung eines eigenen Socialmedia-Services (Google+) und der phasenweise Abgewichtung veralteter – also nicht oder wenig beachteten – Medien. Weitere Hinweise lassen sich auch in den “Webmaster Richtlinien” nachlesen: hier gibt die Firma “Google” bspw. den Hinweis, dass Angebote und Produkte etc. für “richtige” Menschen zu entwickeln und zu vermarkten sind.

Die Firma “Google” zwingt niemanden einen speziellen Willen, spezielle Nutzverhalten etc. auf.

Eigene Projekte und viele Auftritte diverser Klienten zeigen immer wieder, dass die Verwertung von bspw. Google Analytics oder Webmastertools zwar enorm hilfreich sein kann (Benutzerführung, Aufbereitung der Datensätze etc.), jedoch keine Pflicht darstellt: Unterschiede bei Rankingeffekten zwischen verwendeten G-Services und einer bewussten Ausklammerung sind nicht erkennbar. “Google” wird es sicherlich “gut” finden, wenn zum Zwecke der Werbung, der Positionierung oder zur Kommunikation möglichst viele Menschen bspw. Google+, Youtube oder die Shopping-Suchmaschine nutzen: einen direkten Zwang kann ich hierbei nicht erkennen.

Was gilt es nun zu beachten? 

Ich bin derzeit (auch) der Meinung, dass sich die “Branche” oder die “Szene” der Suchmaschinenoptimierung verändern muss. Persönlich kann ich mich mit einer weiteren Ausdifferenzierung in Unterformen mit lustigen und hochintelligent klingenden “Berufs”bezeichnungen nicht anfreunden. Will die SEO wieder im Sinne der Nachhaltigkeit agieren, wird eine intensive Beschäftigung mit dem – offenbar – “unbekannten” Wesen genannt “Leser” oder “Kunde” notwendig. Hierfür existieren vielfältige Prozeduren und Strategieansätze. Ich bevorzuge bspw. eine Trendgegenprüfung über stark frequentierte “SocialMedia” wie Instagram, Facebook und Twitter in Form von “Nutzwertanalysen”. Man kann über eine solche “klassische” Nutzer & Marktanalyseprozedur folgendes nachprüfen:

  1. welche Angebote werden konsumiert
  2. existieren Probleme rund um diverse Angebote (sichbar durch Bewertungen, Comments)
  3. sind Angebote im Trend (sichtbar durch Bewertungs- und Commentfrequenzen)
  4. wo halten sich Zielgruppen auf (sichtbar durch Commentfrequenzen auf Socialmedia, Plattform, System – XYZ)

Eine mögliche Hilfestellung kann der von mir hier veröffentlichte “Socialmedia-Tracker” bieten und über Anbindungsmöglichkeiten an Auswertungsschnittstellen habe ich mich in diesem Beitrag geäußert.

Folgt man einen Nutzer- und problemlösungsorientierten Ansatz, ergibt sich in der sogenannten “Onpageoptimierung” folgende mögliche Handlungsanweisung:

  1. Beantworte in deinen Produktbeschreibungen mögliche – und vorher identifizierte – Fragen.
  2. Rede mit deinen Kunden und erfahre hier Probleme, Sorgen, Schwierigkeiten.
  3. Beantworte Fragen und löse Probleme ausführlicher und qualitativ besser als Deine Wettbewerber.
  4. Automatisiere Datenerhebungsprozeduren, aber NICHT die Dateninterpretation
  5. Stelle – bei Bedarf (erklärungsbedürftige Dienstleistungen, Produkte etc.) – Dich persönlich vor und beantworte mögliche Fragen persönlich.

Ausgehend vom Analytischen / Konzeptionellen Ansatz ergeben sich folgende Tipps in der Offpagestrategiewahl:

  1. Werde Dir bewusst, dass jegliche Linksetzungen u.U. als Eingriff in die Algorithmen der Suchmaschinen interpretiert werden können und somit die Grenze zwischen “Blackhat” und “Whitehat” verschwimmt.
  2. Verzichte auf Linktausch, Linkkauf, Artikeltausch und Artikelkauf anhand von Metriken wie Pagerank, Alexa-Rank oder Sichtbarkeitsindizes und achte – sofern die genannten “Stilelemente” gewählt werden – nur und ausschließlich auf die Besucherströme Deiner potentiellen Linkspender.
  3. Entwickle ein mehrsäuliges Linksetzungskonzept, welches stark an das Kommunikationsverhalten Deiner anvisierten Zielgruppen ausgerichtet ist.
  4. Verzichte auf Standards und auf schwach frequentierte Linkspendertypen (Socialbookmarks, zugespammte Blogs, usw.)

Was zeichnet ein “mehrsäuliges” Linksetzungskonzept aus?

Ein solches Konzept besteht aus einer Anzahl von völlig unabhängig voneinander existierenden Linkspender und Kommunikationslinien. Es ist in der Lage, eventuelle Schwankungen – gezeigt durch phasenweise Abgewichtung oder Aufgewichtung von Medien – aufzufangen und abzufedern.

Ich werde auf diesem Blog bei Gelegenheit einige mögliche Varianten in Skizzenform darstellen. Anfragen und Kontaktwünsche werden selbstverständlich gern unter anne(at)pontipix.de oder info(at)pixologisch.de entgegen genommen.

 

 

 

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Wie findet man einen kompetenten SEO – oder über die Unsitte der Zitierung der Google-Webmasterrichtlinien http://www.pontipix.de/wie-findet-man-einen-kompetenten-seo-oder-uber-die-unsitte-der-zitierung-der-google-webmasterrichtlinien/ http://www.pontipix.de/wie-findet-man-einen-kompetenten-seo-oder-uber-die-unsitte-der-zitierung-der-google-webmasterrichtlinien/#comments Fri, 02 Nov 2012 12:58:46 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1237 Seit Beginn und Etablierung der Suchmaschinenoptimierung als “Branche” oder “Szene” beobachte ich verstärkte Nachfragen seitens der pot. Klienten über “wie findet man einen kompetenten SEO”. Zeitgleich sehe ich bei nahezu allen (!) SEO-relevanten Werbeauftritten, Blogs und (Fach)foren Publikationen, welche im wesentlichen eine pure Zitierung der bekannten Webmasterrichtlinien beinhalten.

Klar ist, dass besagte Richtlinien das wichtigste Element der Tätigkeit “Suchmaschinenoptimierung” bildet. Ich frage mich allerdings, worin der intellektuelle Mehrwert einer massenhaften Wiederholung besagter Auflistung der “Wie mach ich vernünftiges SEO” liegt. Man kann also hier quasi unterstellen, dass im Prinzip jeder Branchenmitspieler im Wesentlichen die gleichen oder ähnliche Strategien verwendet. Es erscheint mir als logisch, wenn interessierte Klienten oder Ratsuchende eine gewisse Verwirrung kommunizieren.

Wie findet der Laie nun einen kompetenten Dienstleister? Ich rate hierbei immer zur Abarbeitung der folgenden Fragestellungen:

  1. Kann der Dienstleister Fachbegriffe wie “SEO”, “SMO” etc. in einfach verständlichen Worten beschreiben?
  2. Kann der Dienstleister die Tätigkeiten als Abbild des realen Lebens mit pragmatischen Beispielen etc. darstellen?
  3. Welche artverwandten Referenzen hat der Dienstleister, in welchen Zeitraum wurden diese erwirtschaftet und wie “werthaltig” sind diese aufgestellt?
  4. Befruchtet mich der Dienstleister? Gibt mir der Dienstleister im Rahmen diverser Gespräche wertvollen Input in der Weiterentwicklung meiner eigenen Webpräsenz? Wie logisch und nachvollziehbar sind entsprechende Argumente? (Webdesign, Text / Bildgestaltung, Verwendung und Verwertung bekannter Social Media usw.)
  5. Ist der Dienstleister universell aufgestellt oder werden hier nur einzelne Aktivitäten verkauft?
  6. Ist die angebotene Dienstleistung transparent abrechenbar? Ist eine Relevanz zwischen Tätigkeit und prognostizierten Erfolg sichtbar?
  7. Bietet der Dienstleister Strategien an, welche einzigartig und innovativ sind an?
  8. Wie verwendet der Dienstleister das ausgehandelte Budget? Ist der Zukauf externer Dienstleister transparent? Werden nachvollziehbare Erklärungen abgegeben und welche Einflussmöglichkeiten hat der Geldgeber auf die Auswahl der Subunternehmer?
  9. Ist der Dienstleister in der Lage, Erfolgsprognosen anhand klar nachvollziehbarer Zahlen und Erfahrungswerten abzugeben?
  10. Wieviel Raum der Mitgestaltung gibt mir der Dienstleister? Wie nachvollziehbar sind ausgegebene Reports?

Der letzte Punkt erscheint mir als relativ wichtig. Gemessen an meinen Erfahrungen haben die wenigsten Anfragenden wenig oder gar keine Erfahrungswerte im Internetmarketing und der SEO. Sehr häufig erlebe ich es, dass unsere Klienten selbstverständlich bspw. Einfluss auf die Natur gesetzter Links (Linktexte, Linkbeschreibungen) nehmen wollen oder klare “Brainstormings” hinsichtlich der seorelevanten Vermarktung der eigenen Webauftritten wünschen und forcieren. Ich denke, dass dieses “Element” ein klares Alleinstellungsmerkmal des zu wählenden Dienstleisters sein kann.

Ich erlebe auch immer wieder eine allgemeine “Überforderung” seitens der Klienten bei extrem umfangreichen Reports mit vielen bunten Bildern und Diagrammen. Ein fast schon klassisches Argument, welches ich immer wieder wahrnehme, ist dass der Klient bei gigantischen Reports eine Werthaltigkeit der SEO nicht nachvollziehen kann. Wir arbeiten daher mit schmucklosen und tabellarischen Auflistungen von Positionsentwicklungen deren Keys sich dynamisch im Rahmen der zu gewinnenden Erkenntnissen weiter entwickeln.

Ebenfalls als wichtig einzustufen ist die Fähigkeit der Erfolgsprognosen. Ich wundere mich immer wieder, dass potentielle Abnehmer der Dienstleistung die folgenden Argumente akzeptieren:

  1. Die SEO braucht eine Reifedauer. (Ohne Erklärung zu der “Dauer” und konkrete Reifezeiträume)
  2. Gesetzte Links müssen natürlich und organisch wirken. (Ohne Erklärung, was “natürlich” und “organisch” überhaupt darstellt …)
  3. Der Erfolg der getätigten Maßnahmen ist nicht prognostizierbar. (Ja warum bucht man denn entsprechende Spezialisten? ….)
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Die Suchmaschinenoptimierung im Umbruch? http://www.pontipix.de/die-suchmaschinenoptimierung-im-umbruch/ http://www.pontipix.de/die-suchmaschinenoptimierung-im-umbruch/#comments Sat, 22 Sep 2012 10:57:10 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1167 Gerade in Phasen diverser Algorithmenupdates und gravierenden Veränderungen im Nutzerverhalten entdeckt man in schöner Regelmäßigkeit diverse SEO-ist-tot Meldungen. Es ist quasi ein inoffizielles Naturgesetz, dass entsprechende Artikel und die – damit verbundene – niedergeschriebene Ratlosigkeit das “Wirken” spannender Änderungen aufzeigt. Je mehr Meldungen kursieren, desto gravierender sind die Änderungen.

Wie kommt das zustande? Warum wird in schöner Regelmäßigkeit soviel gejammert? Ich denke, die Gründe sind relativ einfach:

  1. Die Suchmaschinenoptimierung hat ihre ursprüngliche Innovationskraft verloren.
  2. Es werden zuviele zeitraubende Grundsatzdiskussionen in “der Szene” geführt. (Blackhat vs. Whitehat, diverse Linktypen)
  3. Die Suchmaschinenoptimierung ist “verprofessionalisiert”. (“zuviele Köche verderben den Brei”)

Als ich vor 7 Jahren in die SEO einstieg und erste Erfahrungen sammelte, war die Suchmaschinenoptimierung eine endlose Aneinanderreihung von Experimente. Je nachdem welches Experiment positiv oder negativ ausging, entdeckte man Strategieelemente für die Implementierung in das Tagesgeschäft. Genau hier fing meine Entwicklungsarbeit an der Applikationsreihe “piXologisch Easy…” an. Mit gewissen Bedauern erlebe ich in den letzten Jahren und Monaten einen gewissen Stillstand in der Szene: die Hauptarbeit “klassischer” SEO wird anhand Linkkauf, Linktausch und Linkmiete erledigt. Hier liegt aus meiner Sicht ein Konflikt vor: einerseits bezeichnet man die eben genannten Strategieelemente als bösestes Blackhat und die quasi-Hölle-auf-Erden und andererseits bekommt man das Gefühl, dass viele Branchenmitspieler schlichtweg keine weiteren Werkzeuge besitzen. Also: wo ist die Innovationskraft der SEO geblieben? Wieso erfindet die Branche keine “neuen” Pushwege und Werbeformen?

Ein Grund ist aus meiner Sicht die branchentypische Eigenart der philosophischen Grundsatzdiskussionen. Vielfach erlebt man in diversen “Fach”foren und Blogs die beleglose Argumentation wie bspw. “Google mag dieses” und “Google hasst jenes”. Eine wirklich (!) innovative Suchmaschinenoptimierer-Szene sollte eher analysieren können, warum ein Algorithmus wie “Google”, “Biing” und andere SUMAS gewisse Informationen in einer bestimmten Art und Weise platziert und kategorisiert. Analysewerkzeuge existieren und jeder halbwegs erfolgreiche Mitspieler sollte über hinreichend viel Zahlenmaterial und Erfahrungswerte verfügen.

Ein weiterer Grund ist die “Verprofessionalisierung” der Szene. Im Laufe der Jahre beobachtet man die Unterteilung “der” SEO in Texter, Konzeptionierer, Linkaquisitoren und IT-Spezialisten ohne jedoch sämtliche “Teildisziplinen” optimal und werthaltig zentral zusammen zu führen. In der Regel geschieht so etwas ja über einen “Head of” oder “Marketing Manager”. Eine solche Person müsste für die optimale Umsetzung diverser Projekte natürlich neben einer eindeutigen Spezialisierung auf “die” Suchmaschinenoptimierung einen Überblick auf – selbstverständlich – alle Spezialformen der Branche haben, was leider nicht immer der Fall ist.

Was ist mein Fazit?

Die SEO ist mit ziemlicher Sicherheit weder tot noch wird sie unwichtig(er). Wenn allerdings kein generelles Umdenken und diverse Schritte zurück zu der innovationsfreudigeren Anfangsphase sichtbar werden, kann man vermutlich in absehbarer Zeit weitere Marktbereinigungen beobachten. Ganz sicher würde der Branche weniger Selbstliebe und Selbstdarstellung gut tun: die Erfahrung zeigt, dass die Erwirtschaftung beeindruckender Erfolge und Referenzen noch lange kein Garant für permanente Positionierungserfolge darstellt und jeder Branchenmitspieler sich schon aufgrund der “Natur” des Mediums “Internet” ständig neu erfinden muss. Ob hier genügend Raum und Zeit zur Selbstdarstellung auf diversen Messen oder im Rahmen stark amerikanisierter Akquiseaktionen bleibt, mag jeder für sich selbst entscheiden.

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Keywordrecherchen – ein möglicher Ansatz http://www.pontipix.de/keywordrecherchen-ein-moglicher-ansatz/ http://www.pontipix.de/keywordrecherchen-ein-moglicher-ansatz/#comments Wed, 15 Aug 2012 11:34:56 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1077 Ich erlebe immer wieder verrückte Diskussionen rund um die Werthaltigkeit bestimmter Positionen und die Recherche vermeintlich wirtschaftlich profitabler (Keyword)positionen.

Zuerst nennen wir den Prozess der Recherche nicht Keywordrecherche sondern “Marktanalysen” weil die eigentliche Positionierungsarbeit letztendlich auf die Befriedigung bestimmter Marktsegmente und die Ansprache anvisierter Kundengruppen abdeckt.

Folgt man den kommunikativen Ansatz – “wir” reden ja viel und gerne über unsere Angebote, Dienstleistungen und Produkte -, stellt man sehr schnell fest, dass ein Keyword (alleinstehendes oder Longtail) nichts anderes als die Aussage “Ich biete DIR xyz zu PREIS xyz an” ist. Natürlich ist hierbei ein erster Gegencheck mit Hilfe der üblichen Analysetools (bspw. G-Keywordtool, G-Trends) interessant, um hier einen ersten und groben Überblick zu bekommen. Ich frage allerdings weiter: “Was kann mein Klient für eine spezielle Zielgruppe jetzt im Moment oder im aktuellen Trendzeitraum (Weihnachtsgeschäft, Feriensaisons usw.) eigentlich tun?”. Hier empfiehlt sich ein Blick auf klientenbezogene Kommunikationsplattformen. Möchte man also die Werthaltigkeit bestimmter Produkte (Produktname=Keyword, Produktname plus Kaufimpuls =Longtail) analysieren, schaut man sich Rückmeldungen diverser Käufer der Mitbewerber auf Plattformen wie bspw. Trustpilot an. Entdeckt man hier starke Problemhäufungen (Materialmängel, Bedienungsprobleme usw.), lassen sich aus den Erkenntnissen problemlösungsorientierte Produktbeschreibungen oder Blogposts generieren.

Weitere interessante Quellen der Inspiration sind:

  1. Fanpages auf Facebook.
  2. Blogcomments
  3. Kleinanzeigen diverser Privatverkäufer
  4. u.v.m. wo sich reine “Privatpersonen” bewegen und kommunizieren

 

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länderspezifisches Positionsmonitoring in der piXologisch EasyPromo nun möglich http://www.pontipix.de/landerspezifisches-positionsmonitoring-in-der-pixologisch-easypromo-nun-moglich/ http://www.pontipix.de/landerspezifisches-positionsmonitoring-in-der-pixologisch-easypromo-nun-moglich/#comments Thu, 09 Aug 2012 15:39:52 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1066 Erste Experimente zeigen erfassbare Schwankungen in den Positionen. Die nachfolgenden Dateien (PDF) beschreiben den Zustand eines von uns abgeschlossenen Projektes für Deutschland und Schweiz. Aus Gründen der Diskretion erwähne ich an dieser Stelle nicht den Referenzgeber.

globalDE

globalCH

Die nachfolgenden Reports zeigen die Positionen für Hamburg und Bayern.

DE-Hamburg

DE-Bayern

Theoretisch lassen sich in den Algorithmus sämtliche erfassbare Länder, Regionen / Bundesländer und auch Städte integrieren. Wenn ich eine geeignete Datenbanklösung gefunden habe, werden die jeweiligen Orte hinzugefuegt und die piXologisch EasyPromo um entsprechende Reportingfeatures ergänzt.

Im Moment lehne ich Anfragen betr. eines Erwerbs der piXologisch EasyPromo oder eines Positionscrawlers ab. Wir werden allerdings intern über diverse Bezugsmöglichkeiten und Lizenzmodelle diskutieren. Denkbar wäre hier eine “Donationware” … ;-)

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aktuelle Ergebnisse http://www.pontipix.de/aktuelle-ergebnisse-2/ http://www.pontipix.de/aktuelle-ergebnisse-2/#comments Mon, 11 Jun 2012 18:09:14 +0000 http://www.pontipix.de/?p=997 für G-Top10:

  1. all inclusive kanaren
  2. all inclusive fuerteventura
  3. last minute djerba
  4. schuhkasten transparent
  5. religiöser schmuck (1)
  6. taufgeschenke
  7. christliche geschenke
  8. religiöse geschenke
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Das Pinguin Update und die Konsequenzen http://www.pontipix.de/das-pinguin-update-und-die-konsequenzen/ http://www.pontipix.de/das-pinguin-update-und-die-konsequenzen/#comments Wed, 16 May 2012 10:40:53 +0000 http://www.pontipix.de/?p=976 Eine sehr schöne Zusammenfassung aller relevanten Meinungsäußerungen und Blogbeiträge liefert http://larsheinemann.wordpress.com/2012/05/16/das-seo-pinguin-update-was-nun/.

Ich ergänze Diese um:

  1. Lösche oder unterdrücke “tote” Links, also Links von Linkspendern die nicht aktuell gehalten werden oder die selbst keine “Social Signals” senden.
  2. Wenn Pressemeldungen abgesetzt worden sind, twittere deren Links, like deren Links und setze Google+.
  3. Sammle eigene Daten: Wie hoch ist die Neuindexierungsmasse Deines Projektes im Vergleich zur Konkurrenz je 24h? Wieviele Social Signals aus welchen Plattformen sind im Vergleich zum Wettbewerb je 24h / je Woche etc. erkennbar?
  4. Richte Deine Onpage-Optimierungen anhand der Sprachwahl der Suchenden aus.
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Linkaufbau für Anfänger http://www.pontipix.de/linkaufbau-fur-anfanger/ http://www.pontipix.de/linkaufbau-fur-anfanger/#comments Wed, 09 May 2012 19:50:40 +0000 http://www.pontipix.de/?p=963 Zuerst: nenne diese Aktivität nicht Linkbuilding sondern “Netzwerkaufbau” oder “Realisierung eines Linknetzwerkes”. Die folgenden Punkte können als Richtlinie dienen:

[Identifikation von Linkspendern]

  1. Suche Dir möglichst “lebendige” Linkspender. (Gegencheck über site:linkspenderdomain => Ergebnisse aus letzten 24h / letzte Woche). Hohe Indexierungszahl bedeutet “Linkspender redet viel” oder “Linkspender hat viele spannende Dinge zu erzählen”. Hohe Indexierungszahl bedeutet eine gewisse “Potenz” des pot. Linkspenders. Frage Dich selbst: Warum indexiert Linkspender XYZ so gut? und realisiere, dass es Gründe für eine hohe Indexierungszahl gibt …
  2. Beobachte Deinen potentiellen Linkspender über einen gewissen Zeitraum hinweg. Hat der Linkspender gleichbleibende Indexierungsraten je 24h / je Woche? Gibt es Indexierungsspitzen? Falls ja – an welchen Tagen?
  3. Besorge Dir möglichst viele Linkspender ausgehend von möglichst verschiedenen technischen “Ecken”. Beispiele hierfür wären Blogs vom Typ WordPress, Blogspot, Posterous usw. , CMS vom Typ Joomla, Typo3, Foren, Microblogs und sonstige Plattformen wo sich Menschen austauschen. Einige wenige Socialbookmark-Systeme sind übrigens nachwievor interessant.
  4. Beobachte Deine Zielgruppe und bewege Dich ausschließlich auf Plattformen, wo sich Deine Zielgruppe befindet.
  5. Setze Links auf Plattformen auf denen Deine Zielgruppe Bedarf an Deinen Produkten, Dienstleistungen oder Informationen äußert. Das können bspw. auch Kleinanzeigenmärkte sein.
  6. Suche Dir Linkspender, die Deine Informationen weiter verteilen. Beispiele hierfür können PR-Portale sein. Wenn Du über geeignete Ressourcen verfügst, ist die Kreation eines eigenen Verteilernetzwerkes durchaus sinnvoll.

[Das Setzen von Links]

  1. Verzichte komplett auf “Money-Keys” oder “Hammer-Keys” bei der Wahl deiner Anker-Texte und Linkbeschreibungen.
  2. Bleibe natürlich! Es ist unnatürlich, spammy und außerordentlich “langweilig”, Links nur und ausschließlich auf Deine Hauptdomain zu setzen. Wähle hier bewusst Deine Landingpages (auch interne), Kategorieseiten oder besonders profitable Produkte.
  3. Wenn Du Links setzt, nimm Bezug auf den Linkspender. Beispiele hierfür wären Gästebucheinträge bei Restaurants wo Du das Essen und den Service “lobst” oder interessante Kommentare bei Blogartikeln.

Der wichtigste Hinweis wäre: “vergiss die üblichen Meinungen zu Blackhat und Whitehat”. Ich kann nichts negatives an einer organisch aussehenden “Produktion” von Blogkommentaren, Gästebuchbeiträgen oder Forenpostings erkennen. Sorge nur dafür, dass Du nicht in einer “Nacht und Nebel Aktion” mehrere 100 Links setzt.

[Nach der Linksetzung]

Werde Dir bewusst, dass Dein Projekt von der “Potenz” Deiner Links lebt und sorge dafür, dass Deine Links für Dich “aktiv” werden. Probiere doch einmal Folgendes:

  1. Verkürze Deine gesetzten Links mit Hilfe von bit.ly
  2. Fasse Deine gesetzten Links in RSS-Feeds zusammen und pinge diese Feeds mit bspw. ping-o-matic
  3. Publizierte besondere Links auf bspw. Twitter oder starken SocialBookmark-Plattformen
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Linkkauf und Linktausch – (m)ein Bewertungsansatz http://www.pontipix.de/linkkauf-und-linktausch-mein-bewertungsansatz/ http://www.pontipix.de/linkkauf-und-linktausch-mein-bewertungsansatz/#comments Wed, 02 May 2012 21:41:55 +0000 http://www.pontipix.de/?p=941 Sehr häufig komme ich in Kontakt mit den Themen Linktausch und Linkkauf. Wir hosten und pflegen eine relativ hohe Anzahl an Blogs und es ist nicht unüblich, dass wir mit Linktauschanfragen konfrontiert werden.

Eine “klassische” Tauschanfrage beginnt mit dem Anfragetext und endet mit einer Vorstellung des Anfragenden. In den meisten Fällen wird der Anfrageprozess mit Hilfe diverser Automatismen – welche äußerst einfach identifizierbar sind – realisiert und genau dieses ist kritikwürdig. Warum? Eine solche Anfrage schickt mir unaufgefordert Werbung zu und ich habe den Aufwand, diese zu betrachten und meine Spamfilter anzupassen. Massenhaft verschickte Tauschanfragen kann man selbstverständlich als SPAM betrachten und die Absender müssen natürlich u.U. mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Prinzipiell halte ich die Technik “Linktausch und Linkkauf” für ein durchaus legitimes Element der Suchmaschinenoptimierung. Unterstellt man, dass Betreiber dieser Technik an langfristigen und “werthaltigen” Partnerschaften interessiert sind, müsste man den Akt der Anfrage in das Leben außerhalb der virtuellen Welt verlegen – ich verstehe hierbei die klassische Akquise via Telefon und Network-Meetings (bspw. XING). Es ist schließlich auch legitim und “logisch”, das eigene soziale Umfeld und / oder glücklich gemachte Kunden um eine Querverlinkung zu bitten. Betrachtet man das Setzen eines Links auf Page XYZ, kommt man also auf den Gedanken dass dieser AKT mit einer Akquisemöglichkeit verbunden ist.

Den Linkkauf-Akt bewerte ich höher als den Linktausch. Ich verfolge den Akquisekanalansatz, denn nicht der eigentliche Link ist die “Währung” der SEO, sondern der Ort des Links. Identifiziert man also einen besonders “profitablen” Linkplatz, so ist eine Verprovisionierung in Form einer Linkmiete durchaus gerechtfertigt. Skeptisch bin ich bzgl. Linkkaufaktivitäten, welche Positionen “produzieren” oder den Pagerank erhöhen sollen.

Abgesehen davon, dass ich keinen Linkkauf oder Linktausch betreibe, würde ich den Akteuren die Arbeit anhand der folgenden Liste empfehlen.

  1. Wird der Linkspender besucht, hat der Linkspender Traffic? => z.T. nachvollziehbar über die bekannten Analysewerkzeuge und Alexa
  2. “Lebt” der Linkspender? Publiziert der Linkspender regelmäßig nachgefragte Inhalte? => z.T. nachvollziehbar über die Indexierung je 24h / Woche / Monat, z.T. nachvollziehbar über die Backlinkhistorie des Linkspenders
  3. Bespricht der Linkspender Produkte und Dienstleistungen welche im zu bewerbenden Webshop “liegen”?
  4. Befinden sich viele positive (sämtliche Formen …) Bewertungen zu den besprochenen Produkten und Dienstleistungen in den Kommentaren der Texte des Linkspenders?
  5. Besitzt der potentielle Linkspender eine gute Reputation? Ist der Linkspender “stabil”, wird der gemietete Linkplatz wirklich gehalten? Neigt der Linkspender zu “bösen” SEO-Experimenten?
  6. Ist der potentielle Linkspender “flexibel” und wechselt den Ort des gemieteten Links? (Footer, rechts, links, oben, dynamisch, rotierende Blogroll)

Mir ist persönlich ein (!) extrem positives Beispiel von Linkkauf und Linktausch bekannt (im Hinblick auf Traffic, Umsatz und Positionen). Ich denke, gute und profitable Zahlen lassen sich mit dieser “Technik” produzieren sofern hinreichend Kompetenz vorhanden ist (Kontakt zum Urheber des Positivbeispiels gebe ich auf Anfrage und Rücksprache raus …). So oder so ist selbstverständlich Vorarbeit zu leisten. Obwohl ich mich persönlich vehement (!) gegen diese Techniken ausspreche, kann man den Kauf oder den Tausch von Verlinkungen als “interessante” Ergänzung oder Erweiterung der jeweiligen SEO-Strategie betrachten – es ist quasi immer eine Einzelfallentscheidung, vom Budget / den Ressourcen und der jeweiligen Strategie abhängig.

Das sagen Andere zum Thema:

http://www.seo-united.de/blog/seo/was-sind-gekaufte-links.htm

http://www.seo-united.de/blog/seo/einzige-chance-linkkauf.htm

http://helmschrott.de/blog/schlechte-zeiten-fuer-linkkaeufer-und-verkaeufer

http://www.webdesign-in.de/mts/linktausch/

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http://www.pontipix.de/linkkauf-und-linktausch-mein-bewertungsansatz/feed/ 0